Andalusien: Im Land der sonnengereiften Orangen

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Auf Entdeckungsreise

Die Temperaturen im heißen Süden Spaniens werden jetzt angenehmer. Zeit für eine Entdeckungsreise...

Der süße Duft der Orangen liegt schwer in den steilen Tälern der Alpujarras. Hier, im Südosten Andalusiens, ist das Klima ideal für die Zitrusfrüchte. Den ganzen heißen Sommer über haben sie das Sonnenlicht in sich gespeichert. So verströmen sie jetzt im beginnenden Winter ihr intensivstes Aroma. Erst wenn die Nächte kalt werden, färben sich die Früchte gelb. Für die Bauern ist dies das Zeichen, mit der Ernte zu beginnen. Bis in den März hinein werden sie die saftig-süßen Orangen von den Bäumen pflücken.

Orangenbäume in jedem Garten

Wer jetzt in den Süden Spaniens kommt, den begleiten Orangen auf Schritt und Tritt. Händler bieten die frische Ernte feil und Orangenbäume scheinen in fast jedem Garten zu stehen.

Selbst in den Innenhöfen der Alhambra sind sie zu finden. Der Palast auf einem Felsen hoch über der Stadt Granada ist nicht weit entfernt von den Alpujarras – und er ist ein unbedingtes Muss für jeden Andalusien-Reisenden. Seit dem Mittelalter zieht die Schönheit dieses Bauwerks die Besucher in ihren Bann.

Zwei Autostunden weiter im nordwestlichen Andalusien liegt Córdoba, die alte Hauptstadt der muslimischen Mauren, die auch die Alhambra erbauten. Herzstück der Stadt ist die Mezquita – eine riesige Gebetshalle, die einst Moschee war und in die später eine Kathedrale hinein gebaut wurde.

Heute ist Sevilla die Hauptstadt Andalusiens. Schlendern Sie durch die engen Gassen der Altstadt und hinunter zum Fluss Guadalquivir. Nicht versäumen sollten Sie einen Besuch in der Kathedrale, bevor Sie am nächsten Morgen ein Glas frisch gepressten Orangensaft genießen und sich dann aufmachen ins traumhafte Ronda.

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