Andrea Sawatzki: 'Klimawechsel' soll polarisieren

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Andrea Sawatzki fände es toll, wenn es einige Leute geben würde, die ihre neue Serie 'Klimawechsel' schrecklich finden

Andrea Sawatzki / ©WENN.com

Seit gestern, 7. April, ist die deutsche Schauspielerin in der ZDF-Miniserie von Doris Dörrie zu sehen."Ich würde mich sehr freuen, wenn das Publikum gegensätzliche Meinungen über die Serie hätte, wenn 'Klimawechsel' im positiven Sinne polarisieren würde", gibt sie preis. Sie sei schon sehr gespannt auf die Debatten und wäre traurig, wenn es keine geben sollte.Der 47-Jährigen gefällt die Ehrlichkeit, mit der die Wechseljahre einer Frau so schonungslos und offen in der Serie thematisiert werden. Sie selbst störe es nicht, älter zu werden. "Ich habe tolle Kinder, einen tollen Mann. Ich kann auf meine Erfahrungen zurückblicken, das Erlernte einsetzen und meinen Kindern damit ihren Lebensweg erleichtern. Ich finde, das Älterwerden sehr spannend", so Sawatzki. "Außerdem bin ich selbstbewusster geworden, habe meine ganz eigene Sicherheit gewonnen und es ist mir egal, wenn ich bei manchen Menschen anecke."'Klimawechsel' handelt von vier Frauen, die als Lehrerinnen auf einem Münchner Gymnasium arbeiten. Andrea Sawatzki spielt eine überforderte Kunstlehrerin und Mutter, deren Traum es eigentlich war, Künstlerin zu werden. "Das Drehen war anstrengend. Doris Dörrie forderte viel. Doch noch nie hat mir eine Arbeit so viel Spaß bereitet", erzählt sie. Schon vom Drehbuch sei sie begeistert gewesen: "Ich mag die Mischung aus Verzweiflung und Komik in den Geschichten."