Angebot: Drogentests beim Arbeitsamt

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Bessere Jobchancen

Cannabis, Heroin, Kokain, Ecstasy, Chrystal Meth, Alkohol – auf diese und viele weitere Drogen können sich Arbeitslose und Hartz IV-Empfänger in Zukunft beim Amt testen lassen.

Für bestimmte Berufsgruppen gehört ein Drogentest schon lange zum Pflichtprogramm. Dazu zählen beispielsweise Bewerber im Bereich der Personenbeförderung. Doch nun sollen auch andere Erwerbslosen die Möglichkeit bekommen einen Drogentest beim Arbeitsamt zu machen. Dafür hat die Bundesagentur für Arbeit jetzt 88.000 Drogen-Schnelltests geordert. Dieser Vorrat soll für die nächsten vier Jahre reichen. Besteht der Verdacht auf Drogenkonsum, kann ein Mitarbeiter des Amts einen Drogentest aber auch veranlassen.

Die Antwort ist einfach: Nichts. Wenn jemand den Drogentest nicht machen möchte, braucht er keine Angst haben, dass diese Entscheidungen Auswirkungen auf sein Arbeitslosengeld oder Sozialhilfeansprüche hat. Niemand wird zum Test gezwungen. Folgen kann die Verweigerung allerdings trotzdem haben. Wer keinen Drogentest vorweisen kann, hat dadurch eventuell schlechtere Jobchancen. Viele Arbeitgeber wollen sicher gehen, dass ihre potentiellen Mitarbeiter 100 Prozent drogenfrei sind. Wer sich weigert, hat Pech gehabt. „Wer einen Kredit haben will und die Schufa-Auskunft verweigert, bekommt von der Bank ja wahrscheinlich auch kein Geld", so ein Sprecher der Agentur für Arbeit. Die Kosten in Höhe von 20 Euro pro Test übernimmt das Amt. Aus diesem Grund entscheidet ein Sacharbeiter darüber, ob ein Drogentest überhaupt notwendig ist.

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