Angela Merkel: Das Scheidungsdrama

Es kam völlig überraschend!

Alles über ihre unbekannte Vergangenheit.

Es war keine leichte Entscheidung. Das sind Trennungen nie.

„Natürlich ist es schmerzlich, verlassen zu werden“, schildert Ulrich Merkel den tiefen Einschnitt in sein Leben. Und ergänzt: „Zumal die Trennung ziemlich überraschend kam. Eines Tages packte sie ihre Sachen und zog aus unserer Wohnung aus. Sie hatte das mit sich selbst ausgemacht und dann die Konsequenzen gezogen.“

Die Frau, von der der Physiker in dem Interview sprach, ist Dr. Angela Merkel (58, CDU), die heutige Bundeskanzlerin. Das Scheidungsdrama – es kam völlig überraschend. Nur wenige kennen die Details, wissen überhaupt von der ersten Ehe der Politikerin.

Die junge Pastorentochter Angela Kasner und Ulrich Merkel (heute 59) hatten sich 1974 als Studenten in Leipzig kennengelernt. 1977 heiratete das Paar. Der Braut zuliebe sogar kirchlich. Angela trug ein hellblaues Kleid.

Ulrich Merkel blickt gern zurück. „Wir liebten die Natur, haben viele Ausflüge ins Grüne gemacht, gingen ins Kino oder Theater.“ Auch der Kontakt zur Familie war beiden sehr wichtig.

Doch irgendwann schlich sich die Liebe davon. „Die Chemie stimmte einfach nicht mehr.“ Ein anderer Mann sei damals nicht im Spiel gewesen.

„Ich bin eher ein häuslicher Typ, Angela ist aktiver, lebhafter, kontaktfreudiger“, sagt Merkel später. Trotzdem hat ihn die Trennung damals sehr getroffen, gibt er zu.

Und: „Das hektische Politikerleben ist nichts für mich. Wären wir heute noch zusammen, wäre ich bestenfalls Angelas Leibwächter oder Fahrer.“

Die Scheidung wird im März 1982 vollzogen. Angela Merkel selbst beschrieb das Ehe-Aus eher nüchtern. „Es war keine große Liebe. Wir haben geheiratet, weil alle geheiratet haben.“ Eine Bemerkung, die ihren Ex-Mann kränkte.

Angela Merkel fand später ein neues Glück. An der Seite des Chemikers Prof. Joachim Sauer (63). „Ich liebe seinen klaren Verstand“, schwärmt sie. Am 30. Dezember feierte das Paar den 14. Hochzeitstag.

Ulrich Merkel hat ihr längst verziehen: „Ich wünsche ihr von Herzen Glück.“

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