5 Dinge, die Kinder ruhig machen könnenAngst ums Kind: Darüber müssen sich Eltern keine Sorgen machen

Warum sie bei diesen Dingen keine Angst ums Kind haben müssen
Haben Sie nicht zu viel Angst um Ihr Kind. Lass es ruhig auf Bäume klettern.
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Inhalt
  1. Habe keine Angst um dein Kind, wenn es auf Bäume klettert
  2. Nicht immer ist es schlecht, wenn dein Kind viel herumzappelt
  3. Mach dir keine Sorgen, wenn dein Kind oft vor dem Fernseher sitzt
  4. Es ist okay, wenn dein Kind sich mit seinen Geschwistern streitet
  5. Keine Panik, wenn dein Kind sich nicht an die Regeln hält

Egal, wie alt die lieben "Kleinen" sind, die Angst ums Kind lässt Eltern einfach nicht los. Um diese 5 Dinge musst du dir in Zukunft aber keine Sorgen mehr machen.

Herumzappeln, Klettern oder ständiger Ungehorsam - dies alles sind Dinge, um die du dir als Mutter oder Vater mit Sicherheit viele Sorgen machst. Schließlich könnte solch ein Verhalten dazu führen, dass sich dein Kind verletzt oder aber später im Leben mit seinem Verhalten Probleme bekommen könnte. Keine Frage, diese Sorgen sind nur natürlich und nachvollziehbar. In Wahrheit aber sind nicht alle Dinge, um die du dir Gedanken machst, wirklich schlimm für dein Kind. Es kann sogar Vorteile daraus ziehen. Wir verraten dir, in welchen Fällen du dir keine Sorgen mehr machen musst.

Habe keine Angst um dein Kind, wenn es auf Bäume klettert

Dir läuft schon einmal ein Schauer über den Rücken, wenn du dein Kind in einen Baum klettern siehst? Keine Panik. Solange dein Kind die Lage unter Kontrolle hat, sich also nicht zu völlig halsbrecherischen Manövern hinreißen lässt, solltest du es klettern lassen. So lernt dein kleiner Sprössling seine eigenen Grenzen kennen und kann sogar sein Erinnerungsvermögen verbessern.

Nicht immer ist es schlecht, wenn dein Kind viel herumzappelt

Dein Kind leidet unter ADHS und zappelt ordentlich herum? Dann mach dir keine Sorgen, dass es dadurch noch schlimmer wird. Eine kalifornische Studie hat gezeigt, dass sich Kinder besser konzentrieren und sich ihre Denkleistung erhöht, wenn sie nicht die ganze Zeit still sitzen. Lass den kleinen Zappelphilipp also ruhig machen.

Mach dir keine Sorgen, wenn dein Kind oft vor dem Fernseher sitzt

Die Angst, dass dein Kind, wenn es zu viel Fernsehen schaut, sich weniger bildet, ist nicht ganz unbegründet. Zumindest das Programm muss stimmen, damit dein Kind einen Vorteil daraus ziehen kann. Es sollte am besten ein Bildungsprogramm sein, das deinem Nachwuchs wirklich etwas beibringen kann. Eine Untersuchung zeigte zum Beispiel, dass Kinder, die die Sesamstraße sahen, bessere Leistungen in der Schule bringen konnten. Sendungen, die moralisch wertvoll sind und ebenso tolle Vorbilder einschließen, können ebenfalls bildend sein.

Dein Kind kann sich gar nicht mehr von Cartoons losreißen? Jeder Versuch, ihm ein anderes Hobby näher zu bringen, endet in einem Schreianfall? Dann hilft vielleicht eine kleine Notlüge. Wie wäre es zum Beispiel mit: "Das darfst du alles, wenn du älter bist."

Es ist okay, wenn dein Kind sich mit seinen Geschwistern streitet

Tatsächlich können Kinder sogar etwas daraus lernen, wenn sie sich auch einmal mit ihren Geschwistern anlegen. Diskussionen lehren sie nämlich, Kompromisse zu schließen und unter Umständen zu verhandeln. Studien haben außerdem gezeigt, dass Mütter, wenn sie ihren Kindern dabei helfen, eine Konfliktsituation zu lösen, dadurch lernen, ihre eigenen Gefühle in Stress-Situationen besser zu kontrollieren. Das wäre dann eine Win-Win-Situation für dich und dein Kind. Über kleine Streitereien brauchst du dir also nicht den Kopf zu zerbrechen. Dein Kind wird nicht etwa zu einer unausstehlichen Person werden, nur weil es lernt, sich auch einmal zu behaupten.

Keine Panik, wenn dein Kind sich nicht an die Regeln hält

Natürlich wäre es schön, wenn du keine Angst um dein Kind haben müsstest, weil es sich immer an deine Regeln hält. Aber wir alle wissen, dass das normalerweise nicht der Fall ist. Kinder haben nun einmal ihren eigenen Kopf - und das ist auch gut so. Eine amerikanische Studie hat unter anderem gezeigt, dass Kinder, die sich dem Willen ihrer Eltern widersetzen, später einmal mehr verdienen. Eine gewisse Strenge von Seiten der Eltern ist aber trotzdem wichtig. Wenn ein Kind gar keine Grenzen aufgezeigt bekommt, kann dies auch negative Auswirkungen haben.

Video: So essen deine Kinder gesund

 

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