Anleitung: French-Nails selbermachen - so geht's!

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Für den so typischen French-Look mit weißen Spitzen am besten eine Schablone (erhältlich in jeder Drogerie) verwenden.
Foto: Fotolia

Es geht ganz einfach!

Zwischen großartig und großspurig, zwischen Schick und Schock liegt nur eine winzige Farbnuance. French Nails sind ein Reizthema!

Doch woher kommt der Look eigentlich? Eine kleine Beauty-Zeitreise: 1976 designte Jeff Pink, der Gründer und Chef des amerikanischen Nagellackherstellers Orly, die klar lackierten Nägel mit der weißen Spitze. In Hollywood hieß der Style Natural Nail Look und wirkte überaus glamourös. Inspirieren ließ sich Jeff Pink von den französischen Damen des 18. Jahrhunderts. Die bemalten ihre Nagelspitzen mit weißer Wandfarbe, um den Schmutz unter den Fingernägeln geschickt zu verbergen.

Aber eines ist über die Jahre gleich geblieben: Dieses Nageldesign passt zu allem. Es passt auch dann noch, wenn man die Kostümchen im Stundentakt wechselt. Und, aber das wissen nur Eingeweihte, die sie bereits getragen haben: Sie setzen ein Lächeln auf die Nägel. Hält man vier Finger nach unten, sieht man oben die Nagelmonde. Und unten vier grinsende Münder. Eine gut versteckte Reminiszenz an das Symbol, das wie kein anderes die Achtziger repräsentiert: der Smiley.

Für French-Nails man nicht mehr ins Nagelstudio gehen , genauso gut lässt sich zu Hause pinseln. Voraussetzung dafür: Ein ruhiges Händchen und etwas Geduld.

Kurze Anleitung für French-Nails:

1. Spitzen färben: Zunächst weißen Lack auf die Nagelspitzen auftragen. Dazu von einer Seite zur anderen eine ca. 0,5 cm breite Linie ziehen, Pinsel zwischendurch nicht absetzen. Den Lack gut trocknen lassen.

2. Dann wird gelackt... Anschließend den milchigen French-Basislack in Rosé oder Beige über den ganzen Nagel pinseln. Am besten in 2 bis 3 Strichen vom Nagelbett zum Rand.

3. Noch etwas Hochglanz gefällig? Wer sich seine French Manicure hochglänzend wünscht, trägt noch speziellen Überlack auf.

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