Yvette, Tevanette und DiamillaAntibabypillen-Rückruf: Drei Präparate sind betroffen

Yvette, Tevanette und Diamilla heißen die Antibabypillen, die jetzt von den Herstellern zurückgerufen werden.

Grund für die Rückruf-Aktion sind im Fall der Antibabypillen Yvette und Tevanette, dass es Probleme mit der chemischen Reinheit der Produkte gibt. Für die Pille Diamilla kann hingegen nicht mehr für alle Chargen eine Haltbarkeit von 36 Monaten gewährleistet werden.

Ein mangelhafter Verhütungsschutz wurde nicht als Ursache für den Antibabypillen-Rückruf angegeben. Aufgrund der festgestellten Komplikationen rufen die Pharmaunternehmen Ratiopharm, Teva und Puren Pharma die folgenden Pillen-Chargen zurück.

Diese Antibabypillen-Chargen werden zurückgeordert

Diamilla: 3DX144C, 3DX163C, 4DX019A, 4DX080D, 4DX096A, 5DX071AB, 5DX073AB, 5DX138AA, 5DX138AAU, 6DX027AB und 6DX027AC. 

Yvette und Tevanette: alle Chargen.

Frauen, die die betroffenen Antibabypillen eingenommen haben, wird dazu geraten, Ihren Frauenarzt aufzusuchen und mit ihm zu besprechen, wie die Behandlung fortgesetzt werden soll. Ein selbstständiges Absetzen der Pille sollte nicht erfolgen.

Die Antibabypillen können in jeder Apotheke abgegeben werden. Apotheken sind wiederum dazu aufgerufen worden, die Produkte direkt an den Großhändler zu schicken. Den Pharmakonzernen zufolge ist die Rückruf-Aktion eine Vorsichtsmaßnahme.

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