Ardian Bujupi: Ich liebe Mode über alles!

CELEBRITY hat Ardian Bujupi zum Interview getroffen

CELEBRITY-Julian traf Ardian Bujupi zum Interview

Er will auch ganz ohne und Dieter Bohlen groß rauskommen. , der sympathische Sänger mit kosovo-albanischer Herkunft, schied 2011 im Halbfinale bei „DSDS“ aus – immerhin auf dem zweiten Platz“. Das er aber nicht nur die zweite Geige spielen will, beweist Ardian Bujupi jetzt und veröffentlicht am 03.08.2012 seine neue Single „I’m Feeling Good“. CELEBRITY traf den Sänger in München und redete mit Ardian über Karriere, Beziehung und Style.CELEBRITY: Hi Ardian, wie war es für dich bei „Let’s Dance“ mitzumachen? Würdest du dich als guten Tänzer bezeichnen?„Let’s Dance“ war hart, ich habe es mir ein bisschen anders vorgestellt, denn ich bin nicht der größte Tänzer. Ich dachte, dass ich da ein bisschen Disco-Style wie in den Musikvideos hätte reinbringen können. Aber das ging nicht. Denn alles war sehr streng vorgeschrieben mit den Standardtänzen. Bereuen tue ich es auf keinen Fall, das war alles in allem eine coole Erfahrung.Welche Musikstile beeinflussen dich am meisten und hörst du auch privat?Ich höre viele verschiedene Musikstile – House, Dupstep, Hip-Hop, aber besonders beeinflusst mich R&B und die amerikanischen Stars wie Tinie Tempah und . Ich will sie aber nicht kopieren, das wäre auch ein Fehler, denn sie haben eine viel größere Macht und Fangruppe als ich. Da musst du differenzieren und deinen eigenen Touch reinbringen. Aber die Musikrichtung bei mir ist ähnlich, eine Mischung aus R&B und House.So würdest du auch deinen Stil beschreiben?Auf jeden Falll! Bei mir geht es auch noch ein bisschen in die Balkanrichtung mit vielen Instrumenten. Das unterscheidet mich von den US-Stars.Apropos Balkan, hast du noch viele Wurzeln dort?Auf jeden Fall! In meiner Heimatstadt im Kosovo fahren die Leute auf meine Musik ab. Dort ist Interesse da und ich bin auch in mehrere große Fernsehshows eingeladen worden. Am 20. August bin ich dort auf Tour und wir versuchen auch im Süden alles mitzunehmen. Aber hauptsächlich konzentriere ich mich auf Deutschland, Österreich und die Schweiz.Was wäre dein Traumfeature?Mein Traumfeature? Tinie Tempah!Hast du die „DSDS“-Staffeln vor dir verfolgt?Nein. Erst bei der Staffel mit Menowin und Mehrzad hab ich länger zugeschaut. Davor war es mir immer zu kitschig – einfach nicht mein Ding. Generell ist das alles nicht meine Richtung, auch wenn ich Künstler wie Menowin und Mehrzad künstlerisch und menschlich sehr schätze und respektiere.Angenommen du hättest gewonnen, dann wärst du vielleicht auch in ein bestimmtes Musik-Genre gedrängt worden?Das stimmt, aber der Gewinner-Song muss sein! Da kann man auch nicht nein sagen, denn da fließt soviel Publicity rein. Millionen stecken ja dahinter. Ich hätte den Gewinner-Song mitgenommen und mein Bestes gegeben, aber danach geschaut, dass ich mein eigenes Ding hätte durchziehen können. Viele Leute haben aber auch zu mir gesagt, sie hätten es sich niemals vorstellen können, dass ich den Gewinner-Song performt hätte.Schon bei „DSDS“ hast du immer stylische Outfits getragen. Wie wichtig sind Mode und Style für dich?Ich liebe Mode über alles! Auch verschiedene Styles aus fremden Ländern finde ich cool. Standardsachen sind nicht meins, denn ich brauche es ausgefallen. Ich mache auch Sachen selber. Für mein neues Musikvideo habe ich zum Beispiel eine Jeansjacke mit Nieten verziert. So wie die Künstler aus den Staaten eben. Besonders wenn du im Rampenlicht stehst, musst du deinen eigenen Look haben. Eine Lady Gaga wäre ohne ihren Style ja auch nicht das, was sie heute ist.Wie wichtig sind dir deine Fans und wie würdest du sie beschreiben?Sehr wichtig. Es gibt die „DSDS“-Fans und dann auch noch die Hardcore-Fans, die alles posten und auf Youtube stellen. Die sind wie Helfer. Wie eine Armee, die alles weiterverbreitet und mir damit total hilft. Die Kerngruppe sind sicherlich weibliche Fans zwischen 13-17 Jahre. Die nächste Gruppe ist auch weiblich und zwischen 18-25 Jahren alt. Und dann kommen die Typen, die würde ich auch in diese zwei Gruppen einordnen. Generell habe ich bis jetzt eher für die jüngeren Fans Musik gemacht und jetzt will ich auch mehr die Älteren mit meinen Songs ansprechen.Beschreibe für uns mal einen ganz normalen Tag in deinem Leben?Es kommt darauf an, was ansteht. Es gibt Tage, wo ich nur unterwegs bin mit Konzerttouren etc. Und dann gibt es Tage, da chille ich einfach nur und unternehme was mit einer Freundin. Wie eine Achterbahnfahrt könnte man fast sagen. Auch wenn wir unterwegs sind, nehmen wir uns immer mal ein bis zwei Tage frei, um zu shoppen oder einfach nur abzuhängen. Das muss sein neben all der Arbeit.Was genau dürfen wir musikalisch von dir in Zukunft noch alles erwarten?Nach der Single, die ja am 03.08. erscheint, kommt eine Zusammenarbeit mit einem DJ, der auf Ibiza sehr bekannt ist. Das wird eine richtige Usher-Nummer, sehr clublastig. Diese zwei Sachen stehen bei mir im Vordergrund. Bis zu einem neuen Album dauert es auf jeden Fall noch, vielleicht wird 2013 in die Richtung etwas passieren, aber das ist noch alles völlig offen.Ist es schwierig eine echte Beziehung zu führen, wenn man berühmt ist und einen alle aus „DSDS“ kennen?Es ist schon hart, deswegen bin ich auch gar nicht auf der Suche. Du weißt einfach nicht, welche Absichten dahinter stecken. Ich glaube nicht, dass ein Mädchen mit mir ihr ganzes Leben verbringen will, nur weil ich berühmt bin, aber in Wahrheit menschlich total schlecht wäre. Ich glaube daran, dass viele Menschen einfach doch auf den Charakter schauen, aber ich habe zurzeit keinen Kopf für eine feste Freundin.Wie wichtig ist dir Party machen? Machst du oft die Clubs unsicher?Ja schon, wenn sich das anbietet. Ich gehe jetzt nicht spontan in irgendeinen Club, den ich nicht kenne, sondern nur wenn Angebote von Clubs kommen. Wenn zum Beispiel ein neuer Club eröffnet oder wir den Besitzer kennen. Dann machen wir auch übertrieben Party mit Tisch, Champagner und allem. Aber extrem partygeil bin ich nicht. Ich schaffe auch längere Zeit ohne diesen Lifestyle auszukommen.Was bedeutet dir im Leben neben der Musik noch sehr viel?Familie natürlich als Erstes. Durch meine Musik helfe ich meiner Familie auch finanziell. Das ist auch mein erstes Ziel und dabei will ich vom Leben viel haben. Wenn ich später mal alt bin, kann ich wenigstens sagen, dass ich mein Leben gelebt habe.Welche Worte hast du für deine Fans?Erstmal vielen Dank bis hierher! Vielen Dank, dass ihr mir geholfen habt. Jetzt kommt der nächste Step, fast ein neuer Musikstil könnte man sagen. Die Videos sind größer mit mehr Investition und ich bin gespannt auf die Reaktion von euch. Ich werde auch in Zukunft Gas geben und die Sachen werden einschlagen.JH

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