Arthrose: Gelatine kann bei der Behandlung helfen

Gelbliches Eiweißstoffgemisch

Gelatine kann bei Arthrose als Teil einer Therapie unterstützend wirken. Damit das Stoffgemisch im Rahmen einer Behandlung aber wirklich helfen kann, müssen die vom Verschleiß betroffenen Körperstellen noch regenerativen Knorpel aufweisen.

Wirkungsweise von Gelatine bei Arthrose

Gelatine ist ein gelbliches Eiweißstoffgemisch, das aus Protein, Wasser und vor allem aus mineralischen Salzen besteht. Dazu gehören unter anderem Aminosäuren, deren Zusammensetzung der des Knorpels gleicht. Wichtige Aminosäuren werden dem Körper über die Nahrung zugeführt, beispielsweise in Form von Gelatine.

Das in den Aminosäuren enthaltene Nährsalz kann die Darmwand durchdringen und somit in den Organismus gelangen. Im Anschluss wandert es an die von Arthrose betroffenen Stellen, lagert sich dort an den regenerationsfähigen Knorpel an und hält sogar dessen weiteren Abbau auf. Gelatine kann aber nicht nur zur Regeneration beitragen, sondern ebenfalls bestehende Schmerzen mindern.

Das sollten Sie beachten

Gelatine kann sich bei der Behandlung von Polyarthrose, Hüftarthrose, Kniegelenkarthrose und auch Beschwerden an den Fingergelenken positiv auswirken. Der Körper kann die in dem Eiweißstoffgemisch enthaltenen Nährsalze am besten verwerten, wenn Sie beispielsweise Gelatine in Blättchenform aufgelöst in einem Glas Saft zu sich nehmen. Sie können Gelatine aber auch in Form von Kapseln einnehmen.

Als Faustregel gilt: Wenn Sie circa zehn Gramm Gelatine pro Tag zuführen, soll das Eiweißstoffgemisch seine positive Wirkung entfalten. Darauf deuten Studienergebnisse hin. Andere Experten weisen wiederum darauf hin, dass es nicht möglich sei, ein bestimmtes Körperorgan gezielt mit den in Gelatine enthaltenen Salzen zu versorgen. Als gesichert gilt aber: Eine reguläre Behandlung von Arthrose kann das Eiweißstoffgemisch nicht ersetzen.

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