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Familienleben


Danke, Oma! Schön, dass es dich gibt!


Die Großmütter von heute werden mehr gebraucht denn je. Außerdem sind sie extrem fit, mobil und offen. Eine Liebeserklärung an die, die sich immer Zeit nimmt. Und so wunderbar Märchen erzählen kann.
oma
Foto: Melanie Dreysse

Was tun, wenn man dringend zur Arbeit muss, aber das Kind krank ist? Wenn kurz vor Feierabend der Chef noch etwas will? Diese Fragen beantworten viele junge Mütter mit: Oma anrufen. Den besten und liebevollsten aller Notdienste anfragen. Der für die heutige Eltern-Generation mehr gebraucht wird denn je.

Hand in Hand für die Familie

Klar, einst, als alle Generationen noch in einem Haus wohnten, war das normal. Die Jungen arbeiteten mit für die Alten, die Alten kümmerten sich um die ganz Kleinen. Man hielt zusammen. Und arbeitete Hand in Hand. Doch in den 70er- und 80er-Jahren wurde es Trend, sich möglichst früh auf eigene Füße zu stellen. Die Väter gingen Geld verdienen. Die Mütter blieben bei den Kindern. Die Großeltern wurden besucht. "Doch heute ist es in immer mehr Familien notwendig, dass beide Elternteile arbeiten", erklärt Altersforscher Andreas Kruse (56) aus Heidelberg. Ein Ernährer pro Familie reicht nicht mehr. Außerdem wollen viele gut ausgebildete Frauen auch zurück in ihren Beruf, an dem sie Spaß gewonnen haben. Das heißt: Es wird für die jungen Familien immer schwieriger, die Kinder allein zu betreuen und zu ernähren. Dazu kommt, dass das Kita-System schlecht ausgebaut ist. Gerade auf dem Land schließen viele Betreuungsstellen bereits am frühen Nachmittag. Das ist besonders schwierig zu schaffen, da auch die Arbeitszeiten in vielen Unternehmen sehr unflexibel sind. "Kurzum, nie zuvor war es so wichtig, dass die andere Generation mithilft bei der Betreuung und Erziehung", erklärt Andreas Kruse. Da ist es nur gut, dass es den sogenannten Best Agern" (dt. "im besten Alter") heute gesundheitlich und wirtschaftlich sehr gut geht. Oma und Opa schaffen es auch körperlich, die Enkel mittags vom Kindergarten abzuholen, mit ihnen auf dem Spielplatz zu toben und ihnen sogar das Fahrradfahren beizubringen.

Die Rente genießen

Außerdem haben viele schon die Welt gesehen. Und wissen: "Es ist toll zu reisen. Aber ist es nicht das Allerschönste, sich um die strahlenden kleinen Menschen zu kümmern, die unsere Liebe brauchen?" Natürlich gibt es auch Konfliktpotenzial: Gerade dann, wenn die Großeltern ihr ganzes Leben lang hart gearbeitet haben. Und ihre Rente jetzt genießen möchten. Wenn sie ihr ganzes hektisches Berufsleben davon geträumt haben, irgendwann auf Mallorca oder im Schrebergarten die Beine hochzulegen. Auch das gibt es natürlich. Und das muss akzeptiert werden.

Gelassen, fröhlich, erfahren: Großeltern als Kraftquellen

Aber die meisten Omas tun genau das, was so wichtig ist: Sie unterstützen ihre erwachsenen Kinder gern und freiwillig. Und das bedeutet, dass die wirtschaftlich nicht einfache Zeit Anfang des neuen Jahrtausends auch etwas Gutes zustande gebracht hat. "Denn Großeltern sind viel mehr als nur tolle Babysitter. Sie sind wahre Kraftquellen für die Familien", sagt Paula Honkanen-Schoberth, Geschäftsführerin des Kinderschutzbunds. Sie sind in unserer schnellen Welt ein ruhender Pol. Sie lesen vor und hören zu. Sie haben Zeit und eine unvergleichliche Lebenserfahrung, die sie den Kleinsten ganz nebenbei weitervermitteln. "Wenn ich auf meine Enkel aufpasse, muss ich nicht nebenbei Wäsche waschen, bügeln, staubsaugen. Wir haben Zeit, um stundenlang zu puzzeln oder Ostereier anzumalen", erklärt Oma Editha Janczak. Während sich Mama und Papa zwischen Job, Haushalt und Kinderbetreuung abhetzen, können Großeltern alles viel gelassener sehen. Sie arbeiten nicht mehr, müssen die Kinder morgens nicht in die Schule oder den Kindergarten treiben, sondern können sich voll und ganz auf das Tempo der Kleinen einlassen.

Zurück zur Großfamilie

Und tatsächlich, die aktuelle Mehrgenerationen-Studie zeigt: Heute lebt wieder ein Drittel aller Großeltern im selben Ort wie die Enkel. Acht Prozent wohnen gar als Drei-Generationen-Familie unter einem Dach. "Ich habe mich bewusst dafür entschieden, wieder zu meinen Eltern zu ziehen. Ansonsten könnte ich nicht arbeiten. Da der Kindergarten nicht so lange offen ist. Und es ist schön, dass immer jemand für Nuño da ist", erklärt die alleinerziehende Ariane Thiele (35). Auch sie denkt wie so viele andere Mütter: Ohne Omi ginge nichts. Danke, dass du immer für uns da bist.

FOTOGALERIE

Wir sind Oma aus Leidenschaft!

Danke, Oma!

Ohne Oma geht es nicht!

Editha Janczak (53) mit Tim (6): "Manchmal werde ich für seine Mutter gehalten"

Als meine Tochter Julia (33) geboren wurde, war ich gerade erst 20. Mein Studium lag vor mir, und so hatte ich wenig Zeit für sie. Ich war damals froh, dass meine Mutter sich so viel kümmerte und Julia vom Kindergarten abholte. Heute bin ich die Oma und hole meine Enkel Tim (6) und Lina (3) ab.

Ohne Oma geht es nicht!

Editha Janczak (53) mit Tim (6): "Manchmal werde ich für seine Mutter gehalten"

Wir verbringen zusammen den Nachmittag und machen das, wozu wir Lust haben. Wir gehen turnen, machen Ausflüge in den Wildpark, malen und basteln viel. Ich genieße die Zeit mit ihnen sehr. Und es ist schön, den Kindern etwas beizubringen. Da ich gern häkele, wollte Tim das auch lernen. Julia hat dafür zu wenig Zeit und keine Geduld. Ich habe Tim gezeigt, wie man nur mit den Fingern einen Schal strickt. Er war so stolz darauf, umarmte mich und sagte "Wow, was du alles kannst, Oma! Du bist die Beste!"

Ohne Oma geht es nicht!

Regina Reimer (61) mit Ziva (1): "Es ist schön, gebraucht zu werden"

Ich finde es herrlich, Oma zu sein! Ziva ist ein ruhiges und liebes Mädchen. Und es ist schön zu sehen, wie sie die Welt entdeckt. Wir gehen gern zusammen Enten füttern oder auf den Spielplatz. Das Schöne ist, dass man als Oma nur die angenehmen Seiten mitbekommt. Die unruhigen Nächte, wenn Ziva quengelt, weil sie Zähne bekommt, und viel weint, die hat meine Tochter Sinja (24).

Ohne Oma geht es nicht!

Regina Reimer (61) mit Ziva (1): "Es ist schön, gebraucht zu werden"

Sie freut sich dann umso mehr, wenn ich Ziva zum Spaziergang abhole, damit sie sich ausruhen kann. Vor Kurzem lag Sinja mit einer schweren Grippe im Bett. Da habe ich auf Ziva aufgepasst. Es ist ein schönes Gefühl, wenn man gebraucht wird.

Ohne Oma geht es nicht!

Marion Braesch (55), Jamie (6, r.) und Emilie (4): "Wenn die Kleinen sich freuen, freut's mich doppelt!"

Einmal pro Woche, wenn meine Tochter Bianca (33) arbeitet, passe ich auf meine Enkelkinder Jamie und Emilie auf. Doch das ist mir viel zu wenig. Und so "leihe" ich mir die Mädels auch gern mal am Wochenende aus und gehe mit ihnen schwimmen oder fahre mit ihnen in den Urlaub zum Skifahren.

Ohne Oma geht es nicht!

Marion Braesch (55), Jamie (6, r.) und Emilie (4): "Wenn die Kleinen sich freuen, freut's mich doppelt!"

Mir macht es einfach Spaß, ihnen beim Spielen und Toben zuzusehen, und Bianca freut sich über ein wenig freie Zeit. Manchmal entdecke ich in meinen Enkeln meine Tochter wieder oder mich selbst, dann werde ich ganz sentimental und denke: Ach, wie die Zeit vergeht!

Ohne Oma geht es nicht!

Christa (60) und Wilfried (60) mit Nuño (6): "Wir leben mit Nuño unter einem Dach"

Nuño lebt mit unserer Tochter Ariane (35) seit seiner Geburt bei uns im Haus. Zu seinem spanischen Vater hat er kaum Kontakt. Ariane arbeitet 30 Stunden als Sekretärin. Und so springen wir immer ein, wenn es nottut. Und das ist manchmal auch wie ein Vollzeit-Job: Wir holen Nuño am Nachmittag ab, bringen ihn zum Training oder zum Spielen zu Freunden. Manchmal stört es mich, dass seine Autos im Haus herumliegen. Aber dann denke ich: Ach, was soll's!

Ohne Oma geht es nicht!

Christa (60) und Wilfried (60) mit Nuño (6): "Wir leben mit Nuño unter einem Dach"

Es ist so schön, dass er da ist. Wir haben all seine ersten Momente hautnah miterlebt: die ersten Schrit te, den ersten Zahn, den ersten Tag im Kindergarten. Mit seinem Opa spielt Nuño am liebsten Fußball. Abends, wenn meine Tochter nach Hause kommt, essen wir gemeinsam zu Abend. Es ist wie in einer Großfamilie!

TEXTGALERIE

Wir haben dich lieb, Omi!

Schön, dass es dich gibt!

Ein paar liebe Zeilen für die besten Omis der Welt

"Wenn du keinen alten Menschen zu Hause hast, leih dir einen"

Griechisches Sprichwort

Schön, dass es dich gibt!

Ein paar liebe Zeilen für die besten Omis der Welt

"Die jüngere Generation ist der Pfeil, die ältere der Bogen"

John Steinbeck, US-Schriftsteller

Schön, dass es dich gibt!

Ein paar liebe Zeilen für die besten Omis der Welt

"Ein Leben ohne Großeltern wäre wie die Natur ohne Bäume"

Indianische Weisheit

Schön, dass es dich gibt!

Ein paar liebe Zeilen für die besten Omis der Welt

Die größten Energiespender im Alter sind die Enkelkinder.

Franz Schmidberger, deutscher Publizist

Schön, dass es dich gibt!

Ein paar liebe Zeilen für die besten Omis der Welt

Das schönste Los, das uns auf Erden bereitet werden kann, ist ungestörtes Familienglück.

Johanna Elisabeth von Stägemann, deutsche Schriftstellerin und Malerin


Veröffentlicht in tina
Tags:   Familie
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