
Pfirsichhaut - dieser Begriff kommt nicht von ungefähr, denn die herrlich süße Frucht besitzt nicht nur selbst eine zartflaumige, glatte Haut, sie schenkt sie auch denjenigen, die sie regelmäßig verzehren. Das gilt natürlich auch für die "nackte" Schwester, die Nektarine. Lesen Sie hier, warum das so ist.
Das steckt drin
Reichlich Carotine schenken den Früchten nicht nur ihre charakteristische Farbe, sie schützen sie (und uns) auch vor Bakterien, Viren und Pilzen. Magnesium löst Muskelverspannungen, wirkt Wadenkrämpfen entgegen und senkt das Diabetesrisiko. Ballaststoffe sättigen lange und dienen den gesunden Bakterien, die unsere Darmflora bilden, als Nahrung. Außerdem binden sie viele Giftstoffe und schleusen sie auf schnellstem Wege aus dem Körper.
Gesundheits-Plus
Xanthophylle sind spezielle gelbe Farbstoffe. Diese wirken wie ein Sonnenschutzmittel von innen und schützen unsere Haut vor lichtbedingter vorzeitiger Hautalterung, Fältchen und sogar Krebs. Sie planen einen Sonnenurlaub? Dann ist es Zeit für eine Pfirsich-Kur - ob frisch und als Ganzes, als (frisch gepresster) Pfirsich-Möhren-Saft (Verhältnis 1:1) oder als Dessert - genießen Sie täglich zwei bis vier Pfirsiche. Aber bitte nicht aus Dosen, denn hier sind die meisten Nährstoffe längst zugrunde gegangen.
Tipp: Durch die feinen Härchen haften giftige Pestizide besonders gut an der Pfirsichhaut. Waschen Sie die Früchte deshalb extrem gründlich: Zuerst warm, dann kalt, dann trocknen Sie sie ab. Und dann heißt es endlich: reinbeißen!
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