Rettung eines FrühchensArzt rettet Baby Pixie mithilfe einer Sandwich-Tüte das Leben

Frühchen Pixie wird mithilfre einer Sandwich-Tüte gerettet
Pixies Leben stand auf dem Spiel, bis ein Arzt wirklich kreativ wurde.
Foto: iStock

Baby Pixie kommt in der 28. Schwangerschaftswoche zur Welt. Ihre Überlebenschancen sind gering, bis ein Arzt ihr mit einer Sandwich-Tüte das Leben rettet.

Obwohl die Ärzte alles taten, um die Geburt der kleinen Pixie Griffiths-Grant zumindest noch ein wenig hinauszuzögern, konnten sie am Ende nichts mehr tun. Pixie nahm im Uterus einfach nicht mehr an Gewicht zu. Schließlich musste sich Mutter Sharon Grant aus England in der 28. Schwangerschaftswoche einem Not-Kaiserschnitt unterziehen.

Bei ihrer Geburt wog Pixie gerade einmal knapp 500 Gramm. Die Ärzte wussten sofort, dass sie das klitzekleine Neugeborene warmhalten mussten, um es am Leben zu halten. Doch alle Gegenstände, die sie normalerweise dafür verwendet hätten, waren einfach viel zu groß für den kleinen Körper des Babys.

Schließlich griff ein Arzt zu einem ziemlich ungewöhnlichen Hilfsmittel. Er setzte Pixie eine Mütze auf und wickelte sie in eine Sandwich-Tüte aus Plastik. So verpackt brachte man das Neugeborene umgehend auf die Intensivstation. Plastiktüten eignen sich tatsächlich gut um Babys warmzuhalten. Durch die dünne Haut der Frühchen tritt sehr viel Wasser aus. Wickelt man sie erst in eine Plastiktüte und dann in eine Decke, kann die Körpertemperatur besser reguliert werden.

Mit seiner kreativen Idee rettete der Arzt Pixies Leben. Dennoch waren auch die folgenden Tage mehr als kritisch. Sharon und ihr Mann bangten um das Leben ihrer Tochter. Jede Stunde war ein Kampf.

Doch die tapfere kleine Pixie überlebte. Nach 18 Tagen durfte Ihre Mutter sie endlich in den Arm nehmen. Fünf Monate nach ihrer Geburt durfte Pixie schließlich das Krankenhaus verlassen und von ihren Eltern nach Hause geholt werden. Heute ist sie gesund und nimmt stetig an Gewicht zu.

 

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