Asiatische Snacks

FOOD-FACTS: SUSHI

Fastfood aus Fernost: Die Trendhäppchen sehen lecker aus, sind dank der Kombi aus Fisch, Reis und Gemüse extrem gesund und lassen sich ganz leicht selber machen.

Asiatische Snacks auf dem Siegeszug

Sushi gibt es in Asien seit über 1.000 Jahren. Mitte der 90er-Jahre traten die Snacks aus Seetang , Reis und Fisch ihren Siegeszug durch Deutschland an.

Heute sind die aus Japan stammenden Häppchen so selbstverständlich, dass vorgefertigtes Sushi sogar in jedem besseren Supermarkt erhältlich ist, teilweise frisch, manchmal auch tiefgekühlt.

Bei einer Untersuchung der Stiftung Warentest schnitten im Jahr 2008 die Tiefkühl-Produkte der Marken „Josushi“ und „Costa“ am besten ab.

Sushi ist gesundes Fastfood

Der Fischanteil sorgt für einen hohen Eiweißgehalt. Das gibt Power für die Muskulatur und sättigt langanhaltend.

Zudem liefern die für Sushi verwendeten Fische, die meist aus dem Meer stammen, wertvolle Omega-3-Fettsäuren, die Herz-Kreislauf-System und Blutfettwerte positiv beeinflussen.

Abgesehen von diesen Fetten sind die trendigen Reishäppchen sehr leicht und fettfrei. Ein Sushi bringt es auf kaum mehr als 40 Kalorien, eine typische Portion auf 400 bis 500 Kalorien.

Kaufen Sie speziellen Sushi-Reis

Der Reis für die Asia-Snacks muss leicht klebrig sein, damit man ihn gut formen kann. Weißer, geschälter Rundkornreis ist am besten geeignet, meist ist er als „Sushi-Reis“ gekennzeichnet (alle Zutaten im Asialaden erhältlich).

Der Reis wird vor der Zubereitung mehrfach gewaschen, dann mit einem Stück Seetang gekocht und mit einer Mischung aus Essig, Zucker und Salz leicht säuerlich gewürzt.

Für die Zubereitung am besten Reisessig verwenden: Er schmeckt milder als europäische Sorten.

Eingewickelt 

Die dunkle Hülle mancher Sushi-Happen besteht aus getrocknetem Seetang. Aufgrund seiner Herkunft aus dem Meer hat er einen leicht salzigen Geschmack.

Die Seetanghülle wird nur bei den Reisröllchen eingesetzt, bei denen der Fisch das Zentrum bildet.

Alles dreht sich um den Fisch

Der Dreh- und Angelpunkt beim Sushi, der Fisch, ist meistens roh, manchmal geräuchert – wie man es zum Beispiel vom Räucherlachs gewohnt ist.

Am beliebtesten sind Lachs, Thunfisch, Makrele oder Seebarsch. Süßwasserfische, Aal-Arten und Garnelen werden aus Hygienegründen zuvor auf jeden Fall gegart.

Die Form macht's

Die Sushi-Formen haben unterschiedliche Namen: Weniger gängig sind Oshi-Sushi, bei dem die Zutaten in einer Holzform kurz zu einer Art Sushi-Laib gepresst werden, und Temaki-Sushi, bei dem man – wie beim Wrap – die Zutaten in eine Tang-„Tüte“ rollt.

Die bekanntesten sind die in Tang gewickelten Rollen des Maki-Sushis und die einfachere Form des Nigiri-Sushis, bei der länglich geformte Reishappen mit dem Fisch belegt werden. 

Maki-Sushi

Die Maki-Sushis werden nicht einzeln zubereitet: Auf einer kleinen Bambusmatte legt man erst ein Seetangblatt aus , bestreicht dieses mit einer Reisschicht, dann mit der Füllung.

Im Anschluss rollt man alles mithilfe der Bambusmatte zusammen. Erst zum Schluss schneidet man von diesem langen, eingerollten Tang-„ Pfannkuchen “ mit einem Messer die beliebten Happen ab. 

Gunkanmaki-Sushi

Eine weitere Besonderheit sind Gunkanmaki-Sushis: Bei ihnen umhüllt ein breiteres Seetangband einen Reisboden – auf diese Weise lassen sich Fischeier, Krebsfleisch, Muscheln oder Seeigelpaste auf den Reis häufen, ohne dass sie herunterfallen.

Zwischen den Sushis reicht man Gari, eingelegten, süßsauren Ingwer. Er dient nicht als Gewürz, sondern soll den Gaumen vor dem jeweils nächsten Bissen neutralisieren.

Abbeißen verboten!

Wer keine Lust auf heimische Bastelarbeit hat, kann zum „Tekka donburi“ greifen. Dahinter verbirgt sich eine Art Sushi-Salat , bei der man einfach die Zutaten in einer Schüssel zusammen serviert.

Abgesehen von dieser Variante isst man Sushi nach den japanischen Regeln der Kunst in einem Stück (nicht abbeißen!) und mit der Hand.

Nicht ohne Wasabi!

Wer Sushi stilecht genießen möchte, braucht Wasabi, den grünen asiatischen Meerrettich, und dunkle Soja-Sauce. Beides kann auch gemischt bereitgestellt werden.

Achtung: Bei Nigiri-Sushi nur die Fischseite in die Sojasauce tunken – die Reisseite würde ihre Klebrigkeit verlieren, das Sushi auseinanderfallen.

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