Athina Onassis: Sie verkauft die Insel, auf der ihre Mutter begraben ist

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Wie herzlos!

Den Namen Onassis will ich vergessen. Er bringt nur Unglück!“ Athina Onassis (24) war fast noch ein Kind, als sie diesen Wunsch aussprach – versucht sie heute, ihn in die Tat umzusetzen?

Die Alleinerbin des unermesslichen Onassis-Vermögens schmiedet Pläne, die die Griechen auf die Barrikaden bringen: Sie will Skorpios verkaufen, die „Onassis-Insel“!

Skorpios ist seit 1963 Privatbesitz. Athinas Großvater, der Reeder Aristoteles Onassis († 1975) kaufte das 80 Hektar große Eiland für sehr private Zwecke. Hier lebte er mit Maria Callas. Hier heiratete er Jackie Kennedy.

Hier liegen er, sein Sohn Alexander († 1973) und seine Tochter Christina († 1988), Athinas Mutter, begraben! Wie herzlos muss eine Tochter sein, die das Grab der Mutter verkaufen will?!

Lockt Athina etwa das Geld? 120 Millionen Euro wolle die Onassis-Erbin mit Skorpios erzielen, heißt es. Computer-Milliardär Bill Gates (53) soll die Insel schon besichtigt haben.

Im Umfeld der Milliarden-erbin glaubt niemand, dass es ums Geld geht. Athina gehört mit einem Sechs-Milliarden-Vermögen zu den reichsten Frauen der Welt und lebt fast bescheiden. Was immer ihre Beweggründe sein mögen – die Landsleute ihrer Familie hat sie schwer verletzt. Die Griechen lieben Athina, weil sie eine Onassis ist – und sind schwer enttäuscht, weil diese Onassis von ihnen nichts wissen will.

„Sie kennt unsere Kultur nicht, spricht unsere Sprache nicht“, äußern sie traurig. Auf Skorpios wartet man seit Jahren vergeblich auf ihren Besuch. Als Athina das letzte Mal da war, konnte sie das Grab ihrer Mutter nicht besuchen: Weil sie kein Griechisch spricht, fand sie den Grabstein nicht.

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