Augencreme im Redaktionstest

augencreme im redaktionstest
Redaktionstest Augencreme
Foto: Thinkstock

Im Test: Augencreme H/W 2012/13

Strahlend schöne Augen – die hätten wir wohl alle gerne. Und zwar nicht erst, nachdem wir sie mit Concealer und Make-up bearbeitet haben! Deshalb hat die JOY-Online-Redaktion fünf Augencremes getestet, die unsere Augen zum Leuchten bringen wollen. Hier gibt es die Ergebnisse!

Sie ist eine der empfindlichsten Stellen am ganzen Körper – und bedarf deshalb der ganz besonderen Pflege: unsere Augenpartie. Denn hier zeigt sich am ehesten, ob wir gestresst sind und wie lange wir letzte Nacht geschlafen haben. Wäre doch praktisch, wenn es Cremes gäbe, die unsere Problemchen wie Lachfalten oder dunkle Augenringe einfach wegzaubern würden, oder?

Augencremes für schöne Augenblicke

Die JOY-Online-Redaktion hat den Test gewagt und fünf aktuelle Augencremes getestet. Auf den folgenden Seiten verraten wir Ihnen, ob sich Fältchen wirklich wegcremen lassen, welche Pflege besonders gut für Kontaktlinsenträger geeignet ist und ob sich Augenschatten mit Hilfe einer Creme aufhellen lassen.

Qualitätspflege aus der Schweiz

Ich versuche es mit dem Mantra: „Lachfältchen sind schön, Lachfältchen sind ...“ Aber zwei weniger wären mir lieber. Ich glaube zwar nicht an Wunderprodukte, aber je wohler ich mich fühle, desto besser sehe ich aus. Mal sehen, was der „Oculissimum Eye Balm“ für normale Haut von Ananné bewirken kann.

Die meisten Augencremes dürfen nur unter dem Auge und an den Seiten aufgetragen werden. Der Augenbalm aus der Schweiz darf rundum und sogar auch auf und um die Lippen. Überall dort, wo die Haut fein und empfindlich ist, sollen Wildrose, Bergamotte und Sanddornöl wirken. Neue Linien sollen nicht hinzukommen und die Augenkontur fester werden. Meerfenchel (was es alles gibt?) soll die Regeneration des Collagens fördern. Hinzu kommt noch die bekannte Shea-Butter mit natürlichem UV-Schutz.

Augencreme mit Feel-Good-Faktor

Ich creme nun schon eine Weile und genieße die tatsächlich seidige Struktur des Balms. Zusätzlich genieße ich den Feel-Good-Faktor, dass die Produkte bio-zertifiziert (BDHI-Siegel) sind, vegan und aus Fair-Trade. Das Verpackungssystem (Spender mit kaum Luftzufuhr) sorgt dafür, dass wenig Konservierungsstoffe gebraucht werden.

Fazit: Habe ich weniger Falten? Nicht wirklich. Fühle ich mich wohler mit dem Produkt? Ja, auf jeden Fall! Nur, das hat auch seinen Preis: 15 ml für 98 Euro. Ein Luxusprodukt. Aber auch ein sehr sympathisches Produkt: Ein Prozent des Umsatzes von Ananné geht an Naturschutzprojekte. Und dem Gründer geht es „nicht um Kosmetik , sondern um Nahrung für die Haut“. Ich sag’s ja – sympathisch. Erhältlich in 5-Sterne-Spas und im Online-Shop unter Ananne.com.

Claudia Casagrande, Redaktionsleitung

Kampf dem Melanin!

Augencreme schadet nie – vor allem, wenn man wie ich versucht, seine unzähligen Solariumbesuche und die damit verbundenen feinen Fältchen rund um die Augenpartie wieder auszubügeln. Daher teste ich das Augenfluid „Even Better Eyes Dark Circle Corrector“ von Clinique, das gleichzeitig meine Augenschatten ausradieren soll. Mal sehen, wie es sich im Test schlägt.

Super finde ich schon einmal, dass man das Produkt direkt aus der Tube anwenden kann und der silberfarbene Applikator schon beim Auftragen kühlt. Die Creme selbst ist leicht getönt, so dass die ersten Augenschatten schon einmal dadurch etwas kaschiert werden. Deckend ist die Creme aber nicht. Dafür fühlt sie sich wunderbar leicht an und die ölfreie Textur zieht schnell ein.

Augencreme mit wirksamen Inhaltsstoffen

Vitamin C und ein Extrakt der Maulbeerbaumwurzel sollen die Augenschatten aufhellen. Letzterer enthält Oxyresveratrol, ein pflanzlicher Wirkstoff, der das Melanin, was die unschönen Augenschatten verursacht, abbauen soll. Extrakte aus grünem Tee schützen vor Hautalterung, Koffein versorgt die Haut mit Energie, Weizenprotein aktiviert die hauteigene Kollagenproduktion.

Meine Haut fühlt sich darüber hinaus wunderbar weich und elastisch an. Klar, die Fältchen und Augenschatten verschwinden nicht von heute auf morgen, scheinen aber schon mal gemindert.

Fazit: 10 ml kosten um die 38 Euro. Das ist nicht gerade wenig! Dafür sollen Augenschatten aber um bis zu 30 Prozent aufgehellt werden – in zwölf Wochen. Solange teste ich das Produkt noch nicht, kann aber sagen, dass meine Augen nicht mehr ganz so müde wirken wie vor vier Wochen.

Miriam Müller, Redakteurin JOY Online

Augencreme für Kontaktlinsenträgerinnen

Ich bin ein absoluter Fan von Augencreme und habe schon unzählige Produkte unterhalb meines Augenlids in die Haut eingeklopft. Daneben bin ich aber auch ein Fan von Kontaktlinsen – und da habe ich mit mancher Augencreme schon unangenehme Überraschungen erlebt. Manche zogen so schlecht ein und hinterließen einen derart klebrigen Film, dass es nach dem Cremen praktisch unmöglich war, das Unterlid nach unten zu ziehen und die Linse ins Auge zu setzen. Auf die „Augenpflege“ von Optolind bin ich deshalb sehr gespannt – sie soll speziell für Kontaktlinsenträger sein.

„Hinterlässt keinen unangenehmen Fettfilm“ verspricht die Verpackung. Na, das klingt doch schon mal sehr gut. Die geruchsneutrale Creme lässt sich dank der dünnen Tubenspitze sehr gut dosieren. Ich trage sie links und rechts unterhalb des Auges auf und klopfe sie sanft in meine Haut ein, wie es die Beschreibung verlangt. Nach etwa zehn Sekunden habe ich das Produkt eingearbeitet und greife gespannt zu meinen Kontaktlinsen. Tatsächlich: Die Augencreme ist superschnell eingezogen und mein Finger flutscht nicht weg, als ich die Linsen einsetze. Perfekt!

Creme für strahlend schöne Augenblicke

Trotzdem fühlt sich meine Haut unterhalb des Auges schön zart und angenehm erfrischt an. Ich habe das Gefühl, dass die Creme innerlich noch weiter wirkt und Feuchtigkeit gibt, während äußerlich nichts mehr zu merken ist – vermutlich ein Effekt von Hyaluronsäure und hoch konzentriertem Vitamin E, die in der Creme enthalten sind. Ob die Augencreme Schwellungen reduziert, wie die Verpackung verspricht, kann ich nicht beurteilen, da ich nicht unter geschwollenen Augen oder starken Augenringen leide. Aber auf jeden Fall strahlen meine Augen sehr schön.

Fazit: Die „Augenpflege“ von Optolind hält, was sie verspricht. Sie hat mich als Kontaktlinsenträgerin in der Anwendung absolut überzeugt, und die Wirkung kann sich auch sehen lassen. Schön finde ich auch, dass die Augencreme auf Parfum, Emulgatoren, Mineralöl, Silikone, Farb- und Konservierungsstoffe verzichtet. 15 ml kosten etwa 17 Euro, exklusiv in der Apotheke.

Martha Singbartl, Redakteurin JOY Online

Sensible Hilfe für den Schlafzimmerblick

Augen auf beim Augencremekauf! Wer wie ich einen superempfindlichen Teint hat und Trockenheitsfältchen trotzdem vorbeugen möchte, wechselt nicht gerne. Mit der parfum- und parabenfreien „Pure Minerals Ultra Sensitive Eye Cream“ von Artdeco wage ich eine Testwoche.Für diesen Wagemut gibt es genau zwei gute Gründe. Erstens ist die Augenpflege mit ihren Inhaltsstoffen extra für Sensibelchen gemacht und zweitens soll sie Schwellungen reduzieren. Und genau da liegt jeden Morgen, wenn ich in den Spiegel schaue, mein Problem. Manche kämpfen gegen Augenschatten (wogegen die Creme auch helfen soll), ich brauche Unterstützung gegen den Schlafzimmerblick. Und den sollen mir nun beruhigendes Hamamelis, Magnesium, aber auch die extra von Artdeco entwickelte Molekül-Kombination „Eyeliss“ aus dem Gesicht zaubern. Aloe Vera soll außerdem kühlen und gleichzeitig Feuchtigkeit spenden.

Zart schmelzende Textur

Also trage ich jeden Morgen vor der Gesichtscreme die Augencreme auf. Die ist dank des Mini-Pumpspenders denkbar einfach zu dosieren. Als wirklicher Pluspunkt ist mir dabei gleich die sanfte, fast schon zart schmelzende Textur aufgefallen – erinnert ein wenig an Öl, fettet aber nicht und macht keine schweren Augen. Sehr angenehm! Ich habe sofort den Eindruck, dass die dünne Haut um die Augen optimal mit Fett und Feuchtigkeit versorgt ist. Mit dem ebenfalls enthaltenen Jojobaöl und Bienenwachs läuft es wie geschmiert.Fazit: Die Augencreme von Artdeco alleine lässt meinen morgendlichen Schlafzimmerblick nicht blitzartig verschwinden, dazu braucht es täglich auch ein wenig Geduld. Aber von der Textur und Verträglichkeit bin ich begeistert. So ein Pflegegefühl hatte ich noch nie. Preislich liegt die kleine Tube mit 15 ml für um 22 Euro im akzeptablen Mittelfeld. Die Erweiterung der erfolgreichen Linie „Pure Minerals“-Linie um diese Augenpflege ist für mich ein echter Zugewinn! Fehlt eigentlich nur noch der Anti-Aging-Wirkstoff darin.

Melanie Gutbier, Redakteurin COSMOPOLITAN Online

Macht müde Augen munter

Es ist dunkel, der Wecker klingelt und meine Augen wollen sich einfach nicht öffnen. Um mit einem frischen und strahlenden Ausdruck in den Tag zu starten, brauche ich Unterstützung! Daher teste ich das „Luminous Eye-Gel“ von Douglas, das meinen Augen laut Packungshinweis wahre Leuchtkraft verleihen soll.

Das Gel wird mit leichtem Druck auf die Augenpartie aufgetragen. Aus der spitzen Öffnung der kleinen Tube quillt nur leider jedes Mal viel zu viel Gel. Vielleicht wäre ein Dosierspender hier eine praktischere Lösung gewesen. Dafür zieht die geruchslose Creme bei optimaler Dosierung (ein kleiner Tropfen reicht aus) schnell ein und hinterlässt ein angenehm kühles, leicht straffendes Gefühl auf meiner Haut.

Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis

Fazit: Die XS-Tube mit 10 ml kostet um sieben Euro. Da bei jeder Anwendung ein kleiner Tropfen pro Auge genügt, finde ich den Preis in Ordnung. Ich habe zwar seit Testbeginn noch keine Komplimente für leuchtende Augen bekommen, aber die Creme tut das, was ich von einer Augenpflege erwarte: Sie pflegt die dünne Augenhaut, kühlt und spendet müden Augen am Morgen ein angenehmes Frischegefühl.

Anika Baldzun, Volontärin SHAPE Online

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