Barbara Wussow: Neues Familiendrama kurz vor Weihnachten

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Barbara Wussow hatte Angst um Ihren Mann Albert Fortell
Foto: GettyImages

Große Angst um Ehemann Albert Fortell

Die schlimme Nachricht erfuhr sie am Telefon: Unfall! Blaulicht! Klinik! Schauspieler Albert Fortell (57) war schwer auf der Ski- Piste verunglückt. „Wenn man so etwas erfährt, bleibt einem natürlich erst einmal das Herz stehen“, erklärt seine Ehefrau Barbara Wussow (48) im Gespräch mit DAS NEUE BLATT. Es ist ein Familiendrama – und das ausgerechnet vor Weihnachten.

Was ist Ihrem Mann Albert Schreckliches passiert?

Er trainierte auf dem Kitzsteinhorn in Kaprun für eine Ski-Show im ORF. Promis sollten gegen Ski-Legenden antreten. Und dabei ist es passiert: Albert stürzte und hat sich den Ellenbogen ausgekugelt. Das tat schrecklich weh. Eine Stunde hat er da im Schnee gelegen mit seinen Schmerzen.

Wie fürchterlich …

Er hat sich den Ellenbogen sogar selber wieder eingerenkt. Er kennt das ja. Immerhin hat er sich schon fünfmal die rechte und sechsmal die linke Schulter ausgekugelt. Man bekommt den Ellenbogen zwar wieder leichter rein als eine Schulter, aber trotzdem ist etwas abgesplittert, und jetzt muss er seinen Arm sieben Wochen in Gips tragen.

Er hat sich den Ellenbogen selber wieder eingekugelt?

Unglaublich, oder? Das hat er getan. Die Schmerzen dabei müssen schrecklich gewesen sein. Und dann erst die Kälte. Er kam total unterkühlt ins Krankenhaus. Jetzt erholt er sich langsam wieder.

Albert ist ein besonders rasanter Ski-Fahrer …

Ja, er fährt wie ein 20-Jähriger. Dass er das in seinem Alter nicht mehr muss, hat er allerdings noch nicht so richtig begriffen. Aber er hat ja auch eine Ski-Lehrer- Ausbildung, war im Kader. Er ist eigentlich ein guter Fahrer.

Es hätte noch Schlimmeres passieren können. Hatten Sie denn Angst um Ihren Mann?

Aber sicher habe ich mir große Sorgen um ihn gemacht. Allerdings erfuhr ich erst von seinem Unfall, nachdem er die Klinik schon verlassen hatte. Also sehr viel später. Da rief mein Mann mich an.

Und jetzt ist er zu Hause und wird hoffentlich von allen getröstet und gepflegt?

Natürlich umsorgen ihn alle. Auch die Kinder. Vor allem unsere Johanna

weiß, wie sehr man den Papi bedauern muss …

Kann Albert denn dieses Jahr überhaupt den Weihnachtsbaum schmücken?

Das schafft er schon. Mit einer Hand. Nur kaufen und schleppen kann er ihn dieses Jahr nicht. Da werde ich wohl dem Christkind zur Hand gehen müssen. Es muss ja auch eine besonders große Tanne sein. Wir haben doch eine Deckenhöhe von ungefähr 3,80 Meter.

Fahren Sie eigentlich auch Ski?

Ich bin eine Spätzünderin. Aus lauter Liebe zu meinem Mann habe ich das mit 28 Jahren gelernt. Aber ich bin alles andere als eine gute Skifahrerin. Er bringt mich dann immer zu einer Hütte. Da bleibe ich dann sitzen, genieße die Sonne, trinke meinen Tee und er fährt die Piste runter. Dann kommt er, holt mich und bringt mich zur nächsten Hütte. Dort bekomme ich dann eine Erbsensuppe mit Würstchen und er fährt wieder rauf und runter. Und am Ende des Tages kenne ich dann immer alle Hütten …

Wenn das Wetter mitspielt, kann das ja sehr schön sein.

Na ja, wenn es stürmt und schneit, dann bin ich nicht dabei. Dann bekommt mich keiner auf den Berg. Ich bin doch nicht lebensmüde!

Und ihre Kinder? Können die schon Ski fahren?

Die haben Skifahren von Anbeginn gelernt. Nikolaus stand schon mit drei Jahren auf den Brettern und der fetzt Albert schon regelrecht hinterher. Und auch Johanna hat mit drei Jahren begonnen. Ich war begeistert! Am Anfang hat sie mich immer aus dem Schlepplift gefeuert, weil sie wie ein Mehlsack an mir hing. Dann habe ich sie in einen Kinderkurs gegeben und nach einer Woche konnte sie schon richtig gut fahren.

Toll …

Ach, Kinder lernen das doch viel schneller, weil sie angstfrei an die Sache rangehen. Das macht ihnen doch Spaß, wenn sie hinfallen im Schnee. Das ist ja auch gut so. In meinem Alter ist das doch schon viel, viel schwieriger Skifahren zu lernen.

Haben Sie denn schon alle Weihnachtsgeschenke?

Die meisten hat das Christkind schon vorbei geschickt, nur ein paar sind noch unterwegs. Es gibt also keinen Stress. Das Christkind kann sehr entspannt sein. Und da ich das ganze Jahr über schon für das Christkind nach Geschenken schaue, können wir ohnehin ganz gelassen bleiben. Ich habe das alles im Griff. Auch jetzt.

Aha.

Unsere Kinder bekommen so viel, dass sie es vertragen können. Wir wollen sie ja nicht überfordern. Es wurden ja auch Wunschzettel geschrieben, die im Fenster hingen und vom Christkind abgeholt wurden. Die Wünsche waren gar nicht so groß. Sie waren zwar sehr wichtig, aber es waren nicht so viele.

Was wünschen sie sich denn?

Nikolaus möchte eine Playstation und Johanna wünscht sich einen Zirkus von Playmobil. Und eben das, was sich das Christkind noch so ausdenkt.

Wie werden Sie dieses Jahr Weihnachten feiern?

Wie werden feiern wie immer: Beim Sascha im Haus. Das wird schön. Es wird ein ruhiger Abend. Am ersten Feiertag sind wir dann bei der Schwester meiner Mutter. Am nächsten Tag ist dann das Gans-Essen bei mir.

Was gibt es zu essen?

Auch immer dasselbe: ich habe da so eine Weihnachtssuppe. das ist eine Ochsenschwanzsuppe. Dann gibt es noch einen gebackenen Karpfen mit Kartoffelsalat und Feldsalat. Anschließend dann noch Weihnachtskekse.

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