Bauchmuskeln: Fett weg dank Fett!

bauchmuskeln
Gesunde Fette, wie sie in Nüssen, Avocados und Fisch vorkommen, begünstigen den Bauchmuskelaufbau.
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Flacher Bauch

Bauchmuskeln stehen ganz oben auf der Wunschliste vieler Frauen. Doch - Rundungen am Bauch sind äußerst hartnäckig. Ausgerechnet Fette können dabei helfen.

Studien zeigen es immer wieder: Bauchfett ist gefährlich für die Gesundheit. In dem Gewebe - auch viszerales Fett genannt - werden Botenstoffe gebildet, die den Stoffwechsel durcheinanderbringen und so Krankheiten wie Diabetes oder Bluthochdruck fördern. Bauchmuskeln sind also nicht nur attraktiver, sondern auch gesünder.

Bei Pölsterchen am Bauch braucht es spezielle Tricks

Doch - und das wissen die meisten Frauen - Rundungen am Bauch sind äußerst hartnäckig. Das liegt auch daran, dass sich zu den Fettpölsterchen Wassereinlagerungen gesellen. Wer Bauchmuskeln bekommen möchte, braucht also ein Konzept, das an beiden Punkten ansetzt.

Fett kann sogar vor Heißhunger schützen

Gegen die Wassereinlagerungen hilft es unter anderem, salz- und getreidearm zu essen. Und um das Bauchfett loszuwerden, haben Experten nach neuen Erkenntnissen einen überraschenden Rat: beim Essen nicht am Fett sparen! Der Körper braucht es, um den Stoffwechsel am Laufen zu halten. Vor allem die einfach ungesättigten Fettsäuren helfen laut US Studien, Bauchfett abzubauen. Außerdem sättigt Fettreiches besser.

Wir haben für Sie die die besten Bauch-weg-Tricks zusammen gestellt. Und ganz nebenbei zwei effektive Bauch weg Übungen entwickelt, die Ihre Bauchmuskeln wachsen lassen.

Bauchmuskeln in 5 Minuten

Führen Sie die Übungen langsam aus und achten Sie auf eine korrekte Haltung. Ein Durchgang pro Tag bringt viel - versprochen!

Seitliche Bauchmuskeln

Auf den Rücken legen, Hände hinter dem Kopf verschränken, Beine anstellen. Kopf anheben, Beine anwinkeln, Waden parallel zum Boden. Rechtes Knie zum linken Ellenbogen ziehen, linkes Bein ausstrecken. Pro Seite 10-mal.

Gerade Bauchmuskeln

Auf dem Rücken liegend die Beine anwinkeln, Waden parallel zum Boden. Arme mit den Handflächen zum Boden zeigend ausstrecken. Oberkörper aufrichten. Spannung 20 Sekunden halten, dabei mit den Fingerspitzen federnd Richtung Füße ziehen. 3-mal wiederholen.

Sie wollen Ihren Bauch noch schneller in Form bringen? Dieses Bauchmuskeltraining schafft in wenigen Minuten einen flachen Bauch.

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Salzen Sie sparsam

Am Bauch lagert der Körper nicht nur Fett ein, sondern speichert auch Wasser. Gerade sehr salzhaltige Kost fördert diese Wasseransammlungen in der Körpermittte. Meiden Sie daher sehr salzreiche Lebensmittel wie Schinken, verarbeitete Wurstwaren, Räucherfisch - und vor allem auch Fertiggerichte.

Verzichten Sie auf Kaugummi

Kauen Sie Kaugummi, um weniger zu essen? Das mag zwar tatsächlich helfen, doch der Bauch kann durch häufigen Kaugummigenuss kugeliger aussehen. Grund: Viele Sorten enthalten Zuckeraustauschstoffe wie Sorbit oder Isomalt, die Verdauungsbeschwerden wie Blähungen auslösen können.

Trinken Sie täglich zwei Liter Wasser

Damit Nieren und Leber ihre Entgiftungsfunktion wahrnehmen und überschüssiges Gewebewasser ausspülen können, brauchen Sie viel Flüssigkeit. Trinken Sie täglich mindestens 2 Liter kohlensäure- und zuckerfreie Getränke.

Zu jeder Mahlzeit gesunde Fette

Der Körper braucht Fett, auch für die Fettverbrennung. Greifen Sie vor allem zu einfach ungesättigten Fetten, wie sie in Olivenöl, Nüssen, Mandeln und Avocados vorkommen. Zwei Teelöffel Öl, eine Handvoll Nüsse und eine halbe Avocado am Tag sind ein gutes Maß.

Vorsicht bei Getreide

Was viele nicht wissen: Getreideprodukte, vor allem mit Vollkor nmehl oder mit grobem Schrot, können Blähungen auslösen. Wenn Sie oft Beschwerden haben, obwohl Sie typisches Blähgemüse wie Kohl oder Zwiebeln meiden, lassen Sie für ein paar Tage Brot und Nudeln weg.

Lassen Sie Ihrem Körper Zeit

Gönnen Sie Ihrem Körper zwischen den Mahlzeiten eine längere Pause von mindestens vier, optimalerweise fünf bis sechs Stunden, damit er seine Verdauungsarbeit leisten kann. Dazu gehört, den Blutzucker abzubauen und den Insulinspiegel zu senken. Erst dann startet der Organismus den Fettabbau.

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