Beauty-Snacks: Essen Sie sich gesund und schön!

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Beauty-Snack
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So wunderbar kann Nahrung wirken

Wahre Schönheit kommt von innen. Diese Weisheit stimmt wirklich! Ernährungsforscher entdeckten: Bestimmte Vitamine, Pflanzenstoffe, Mineralien und Spurenelemente sind echte Beauty-Talente. Die meisten davon stecken in Obst und Gemüse , Hülsenfrüchten, Milchprodukten und Pflanzenölen. Mit der Nahrung können wir unsere Haut pflegen, vor der Sonne schützen, wir können sogar Entzündungen im Körper hemmen. Generell sollte man versuchen, täglich zwei Handvoll Obst und drei Handvoll Gemüse zu snacken. Und täglich etwa zwei Liter Wasser spülen Schlacken aus. Erste Ergebnisse sieht man oft schon nach einem Monat im Spiegel – und auf der Waage. Folgende Beauty-Snacks sind laut Forschung besonders gut.

Trockene Haut? Avocados liefern Mineralien

Magnesium verbessert die Fähigkeit der Hautzellen, Wasser zu binden. Avocados liefern viel Magnesium. Täglich eine halbe Avocado als Beauty-Snack genügt, z. B. zu einem Dip verarbeitet. Weniger ist mehr: Schwarzer Tee und Kaffee trocknen die Haut. Alkohol und Zigaretten reizen sie durch Giftstoffe.

Cellulitis? Walnussöl glättet

Die unregelmäßigen Pölsterchen unter der Haut bestehen aus Fettzellen, in denen sich Stoffwechsel-Schlacken sammeln. Omega-3-Fettsäuren aus Walnussöl kurbeln die Entschlackung an , die Dellen flachen ab. Nehmen Sie das Öl am besten zum Salat. Weniger ist mehr: Sparen Sie an tierischen Fetten wie Butter oder Wurst. Auch Zucker füllt leider die Fettzellen unter der Haut.

Schwellungen um die Augen? Grapefruit entschlackt

Das Bindegewebe um die Augen ist weich, nimmt Lymph- und Gewebeflüssigkeit auf. Viel Kalium aus Grapefruit hilft. Essen Sie möglichst einen Grapefruit-Beauty-Snack pro Tag. Das reguliert den Wasserhaushalt und entschlackt effektiv, Schwellungen und Färbungen gehen zurück. Weniger ist mehr: Salz bindet Wasser und hält viel davon im Gewebe unter den Augen fest. Viel Salz versteckt sich zum Beispiel in Fertigmenüs, Tiefkühlpizza oder auch Sojasoße.

Pigmentflecke? Brokkoli blockt

UV-Strahlen regen die Haut an, viel von dem braunen Pigment Melatonin zu bilden. Im Extremfall entstehen Pigmentflecke und Sommersprossen. Sogenannte Polyphenole aus Brokkoli hemmen diesen Vorgang. Knabbern Sie öfter etwas rohen Brokkoli, nehmen Sie den Beauty-Snack öfter als Beilage. Weniger ist mehr: Einige Pflanzenstoffe machen die Haut lichtempfindlicher, z. B. in Fenchel, Kerbel, Kümmel, Sellerie.

Falten? Heidelbeeren polstern

UV-Strahlen lassen Hautzellen altern und hemmen die Bildung von Stützfasern (Kollagen). Das fördert Falten. Heidelbeeren liefern Polyphenole, die die Kollagen-Bildung anregen. Das polstert auf. Genießen Sie Heidelbeeren z. B. zum Dessert. Weniger ist mehr: Sogenannte leere Kohlenhydrate zum Beispiel aus Weißmehl und Zucker begünstigen Falten.

Schwere Beine? Bananen verschlanken

Im Sommer kann sich bis zu einem Liter Flüssigkeit in jedem Bein ansammeln. Kalium reguliert den Wasserhaushalt. Besonders viel von dem Mineral steckt in Bananen. Essen Sie täglich eine. Weniger ist mehr: Auch hier gilt – nehmen Sie weniger Salz.

Pölsterchen? Kiwi verbrennt Fett

Übergewicht schwindet, wenn man sich mehr bewegt und viel vom Fatburner Vitamin C aufnimmt, z. B. aus täglich einer Kiwi. Weniger ist mehr: Tierische Fette setzen immer an – auch im Sommer verbrennen wir kaum mehr Kalorien als im Winter.

Akne? Honigmelonen reinigen

Der weibliche Körper bildet auch männliche Hormone. Die aber regen die Talgdrüsen an. Leckere Hilfe: Leicht verwertbares Betacarotin aus Honigmelonen fördert den Talg-Abbau. Pro Tag mindestens zwei Stück reinigen die Haut von innen. Weniger ist mehr: Man sollte möglichst wenig weißen Zucker essen. Süßen Sie zum Beispiel Desserts lieber mit Honig.

Stumpfes Haar? Naturjoghurt hilft

Die empfindlichen Wachstumszellen in den Haarwurzeln brauchen viel Biotin. Täglich ein Naturjoghurt liefert genug davon. Biotin regt den Stoffwechsel der Haarwurzelzellen an. Weniger ist mehr: Zucker erhöht den Blutzucker-Spiegel. Ist aber zu viel Zucker im Blut, baut er den Haarbaustoff Keratin ab, das macht die Haare spröde. Außerdem wichtig: Nikotin aus Zigarettenrauch schädigt die Wurzeln, sie bilden dünnere Haare.

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