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Einen Starschnitt, bitte!

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Kolumne: Pssst

„Ich will den Longbob von Jennifer Aniston und Jessica Albas Bikinifigur!“ JOY-Redakteurin Britta Holzmann opferte für ihren Traum vom Hollywood-Look viele Haare – und noch mehr Nerven!

Friseurbesuche enden bei mir grundsätzlich mit einer kleinen Depression. Das Problem: Ich entdecke zuerst einen neuen Trendschnitt aus Hollywood und vereinbare dann umgehend den Termin. Eine Woche später halte ich meinem leidgeprüften Friseur das Bild vor die Nase: „Genauso soll es aussehen!“ Dass mein Lieblingsfigaro in der Tat ein Verwandlungskünstler ist und aus mir einen völlig neuen Typ machen kann, beweist er jedes Mal.

Der Kurzhaarschnitt à la Michelle Williams verlieh mir zum Beispiel eine verblüffende Ähnlichkeit mit Prinz Charles, weil dieser Cut besonders gut meine Segelohren betonte. Auch musste ich schmerzlich feststellen, dass ein Pony zwar Sienna Millers Stirnfältchen wirklich toll kaschiert, ich damit jedoch wie eine Tupperware-Vertreterin rüberkomme.

Und für den Longbob von Jennifer Aniston fehlte meinem Haar eindeutig Volumen, sodass ich am Ende eher aussah wie Angela Merkel in ihren besseren Jahren – aber mit den gleichen Mundwinkeln von heute. Irgendwann musste ich mir eingestehen: „Diese Schlacht gewinnst du nicht. Aus Schnittlauchlocken kannst du eben keine Löwenmähne zaubern.

Jessica Albas Bikinifigur

Und Stars schummeln ja auch mit Extensions oder Perücken!“ Mein innerer Frieden währte so lange, bis ich die Bikinifotos von Jessica Alba nach ihrem zweiten Kind sah. Doch nach drei Tagen Nulldiät und vier Stunden Power Spinning waren meine Hüften genauso breit wie vorher.

Verdammt, die Alba muss unglaublich gute Gene haben! Da darf sich jemand wie ich, der schon vom bloßen Anschauen eines Sahnetörtchens zunimmt, guten Gewissens geschlagen geben. Aber wenn es schon nicht mit dem Traumkörper klappt, dann bitte zumindest mit der Verpackung!

Mein Stylingziel: der sexy-rockige Look von Mila Kunis. Auf meiner Shoppingliste standen ein Pencilskirt aus schwarzem Leder und Jeanshotpants. Leider wurde ich schon in der Umkleide ausgebremst – der Spiegel zeigte mir schonungslos, dass beide Teile nur für Size-Zero-Pos geeignet sind.

Die eigenen Vorzüge betonen

Nach diesen Reinfällen habe ich eins gelernt: Man sollte auch in puncto Styling sein ganz eigenes Ding machen! Ich zum Beispiel sehe in einem Millefleurs-Kleid von H&M, das meine Hüften umschmeichelt, tausendmal umwerfender aus als in einer hautengen Herve-Leger-Kopie auf den Spuren von Blake Lively & Co.

Übrigens: Von meinem Friseur wünsche ich mir neuerdings keinen Starschnitt mehr, sondern meine altbewährte Standardfrisur, also schulterlang, leicht gewellt plus sommerblonde Strähnen. Zwar bin ich momentan ein Riesenfan von Lady Gaga – aber zum Glück sind Fleischkostüme und platinblonde Hairbow-Frisuren überhaupt nicht mein Ding!

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