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Glücklich mit Meditation

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Pause für die Seele

Toll, wie wohltuend Meditation auf Körper und Geist wirkt. Das Schönste: Jeder kann die Kraft der Ruhe für sich nutzen

Mit Muße einen Tee zubereiten. Die Arbeitskleidung ablegen und frei in den Bauch atmen. Sich für ein halbes Stündchen aufs Sofa legen und Entspannungsmusik hören. All das hilft beim Abschalten nach einem hektischen Tag. Man kann es aber auch gezielter angehen und meditieren.

Der Begriff kommt vom lateinischen "meditari" und bedeutet "sich zur Mitte hin bewegen". Wie das funktioniert? Zum Beispiel sich hinsetzen, die Augen schließen und auf den eigenen Atemfluss konzentrieren. Oder man richtet den Blick auf eine Blume. Solche Motive sind freilich nicht zwingend nötig, sie dienen nur als Anker für abschweifende Gedanken. Denn das ist der wichtigste Aspekt beim Meditieren: eine Weile ganz bei sich sein, ohne an den Alltag zu denken.

Lange galt die Lust an der inneren Versenkung als esoterischer Humbug für New-Age-Fans. Inzwischen gibt es jedoch viele alltagstaugliche Angebote. In der Mittagspause bieten Spas und Fitnessstudios Meditation an, um vom Bürotrubel zu entspannen. Auch Volkshochschulen und Gesundheitszentren haben Kurse im Programm.

"In unserer schnelllebigen Welt, die ständig Höchstleistungen von uns fordert, hilft uns Meditation, wieder Harmonie und Gleichgewicht in unser Leben zu bringen", so die Meditationslehrerin Marie Mannschatz.

Fünf Meditationen für Anfänger

Das Leben bereichern: Achtsamkeit im Alltag üben

Zum Meditieren muss man nicht eine Stunde im Lotossitz ausharren. Beim ersten Schritt zu sich selbst geht es darum, achtsam zu werden für das, was mit uns und um uns herum passiert. Beim Spaziergang, im Job, bei der Hausarbeit. Oder morgens unter der Dusche. Die Duschkabine ist ein idealer Meditationsraum - wie alle Bereiche, in denen Sie allein und ungestört sind. Wie prasselt der Strahl auf die Haut? Seidenweich, nadelhart? Rauscht das Wasser, flüstert es?

Wenn die Nerven Amok laufen: Sekunden-Meditation wirkt im Nu

Konzentrieren Sie sich zur Entspannung ganz auf den Augenblick, indem Sie nur Ihrem Atem folgen. Denn Wohlbefinden und Atmung sind eng verbunden. Schließen Sie die Augen, den Kiefer lockern, lächeln, Schultern fallen lassen. Füllen Sie die Lungen langsam und vollständig mit Luft, dann lassen Sie die Luft wieder bis auf den letzten Atemhauch heraus. Beobachten Sie - so lange Sie wollen - Ihren Atem, ohne mit den Gedanken abzuschweifen.

Entspannung durch Bewegung: Geh-Meditation hilft bei Ruhelosigkeit

In buddhistischen Klöstern gibt es dafür spezielle Pfade mit einer Länge von fünf bis 15 Metern. Aber im Gehen meditieren kann man überall: auf dem Fußweg, im Park, im Garten. Dabei bewusst jeden Bewegungsablauf und die Beschaffenheit des Bodens wahrnehmen. Wie klingen die Schritte? Welchem Rhythmus folgen sie? Beim Einatmen den Fuß heben, beim Ausatmen senken. Wer weder nach vorn noch zurückschaut, lenkt den Blick auf den Moment. Das macht gelassener.

Körperwahrnehmung schulen: 7-Punkte-Meditation scannt Sie durch

Nehmen Sie eine bequeme Sitzhaltung ein, und checken Sie Ihren Körper durch.

Schönheit würdigen: Blumen-Meditation öffnet Ihr Herz für Ihre Umwelt

Stellen Sie eine Blume in einer Vase auf den Tisch, und setzen Sie sich mit geradem Rücken davor hin. Betrachten Sie die Blume ganz genau. Schauen Sie sich jedes Blatt, jede Farbnuance an.

Versuchen Sie, den Duft der Blüte wahrzunehmen. Ist es ein starker, betörender Geruch, oder ist er kaum wahrzunehmen? Versuchen Sie anfangs, sich ein bis drei Minuten lang still auf Ihr Meditationsobjekt zu konzentrieren, und dehnen Sie die Dauer allmählich auf bis zu elf Minuten aus.

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