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Gut geschmiert ist halb so trocken

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Handcremes im Redaktionstest

Gepflegte Hände sind wie eine gute Visitenkarte: Sie machen Eindruck! Damit auch Sie mit dem ersten Handschlag punkten, haben wir fünf Handcremes dem JOY-Online-Test unterzogen.

Unsere Hände sind jeden Tag aufs Neue härtesten Anforderungen ausgesetzt: Kaltes Wasser beim Händewaschen, heißes Wasser beim Geschirrspülen, eisiger Wind auf dem Fahrrad und aggressive Sonnenstrahlen beim Baden. Damit die Haut trotzdem schön weich und geschmeidig bleibt, heißt es, sie regelmäßig mit Handcreme zu verwöhnen. Doch die Vorlieben und Bedürfnisse sind dabei so unterschiedlich wie die Anzahl der Cremes im Drogeriemarkt groß ist.

Die JOY-Online-Redaktion hat fünf Handcremes unter die Lupe genommen und sie auf Pflege, Geruch und Preis-Leistung getestet. Auf den nächsten Seiten lesen Sie, welche zu schmierig war, welche klebt und welche ihr Versprechen nicht einhalten kann.

Mit Wasserlilie gegen trockene Hände

Sich mit Bodylotion einzucremen ist für viele eine Selbstverständlichkeit. Im Winter sollte man aber nicht nur auf den Körper, sondern auch auf die Hände achten. Sie sind ständig Wind und Wetter ausgesetzt. Und wer will schon mit seinen rauen Händen an den Wollhandschuhen hängen bleiben? Ich jedenfalls nicht! Daher teste ich fleißig die „Feuchtigkeitsspendende Handpflege mit Wasserlilie“ von Claire Fisher aus der „Natur Classic“-Pflegereihe, die auf natürliche Inhaltsstoffe setzt. Dafür werben immerhin Tatjana Patitz und Mavie Hörbiger, zwei natürliche Schönheiten.

Pflege

 

Claire Fisher„FeuchtigkeitsspendeneHandpflege mit Wasserlilie"

Beim ersten Mal drücke ich recht viel aus der Tube – zuviel, wie ich beim anschließenden Verteilen feststelle. Die Creme ist recht ergiebig und zieht rasch ein. Durch den Wasserlilienextrakt wird die Haut den ganzen Tag über gut mit Feuchtigkeit versorgt. Trotzdem kleben die Hände nicht unangenehm, was an der leichten Textur der Creme liegen muss.

Duft

Die Handcreme riecht dezent nach - wer hätte das gedacht - Wasserlilie. Für alle, die sich darunter nichts vorstellen können: Das riecht frisch und ein bisschen süß, der Duft bleibt nach dem Eincremen aber nicht an den Händen hängen.

Fazit

Diese Handcreme pflegt nachhaltig mit Vitamin E und schützt die Haut sehr gut. Daher braucht man von ihr auch nur eine erbsengroße Menge für beide Hände. 60 Milliliter kosten um vier Euro, das ist mit Sicherheit nicht zuviel verlangt und ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Miriam Müller, Redakteurin JOY Online

Hilfe für trockene Zeiten

Handcremes gehören bei mir zu denjenigen Beauty-Utensilien, die immer griffbereit sein müssen. Nichts kann ich weniger leiden, als das trockene Gefühl nach dem Händewaschen und zu wissen, dass man dem nicht entgegenwirken kann. Da hab ich sogar schon mal kurzerhand meinen Lippenpflegestift zweckentfremdet ... In letzter Zeit hilft mir die „Intensive Hand Cream“ von Beauty System über harte und trockene Winterzeiten.

Pflege

 
Beauty System„Intensive Hand Cream"

Ich bin ein kritischer Handcreme-Benutzer, liegt doch nur ein schmaler Grat zwischen schmierig-unangenehm und pflegend-angenehm. Die „Intensive Hand Cream“ versorgt meine Hände mit nur einem kleinen Klecks mit ausreichend Creme. Sie lässt sich gut auf der Haut verteilen, ist dabei nicht zu glitschig und nicht zu „trocken“. Recht schnell verfliegt das cremige Gefühl, aber das gefällt mir. Denn so kann ich mit meiner Computermaus gleich weiterarbeiten, ohne dass sie mir ständig durch die Finger flutscht. Und obwohl die Creme schnell einzieht, fühlt sich meine Haut sanft und gepflegt an. Sehr gut!

Duft

Die Creme riecht leicht süßlich – diplomatisch ausgedrückt, nicht gerade nach natürlichen Inhaltsstoffen ... Nach was genau, kann meine Nase leider nicht identifizieren. Allerdings enthält die Creme Reisextrakt und Reisöl – vielleicht ist es das?

Fazit

200 Milliliter kosten um 10 Euro. Nicht gerade günstig, aber das werde ich mir künftig leisten!

Katharina Korb-Gerum, Redakteurin JOY Online

Schwupps eingezogen

Handcreme benutze ich fast nie. Sollte man aber, ich weiß. Denn an den Händen erkennt man das wahre Alter. Ich hoffe, dass meine Hände mir an Jahren noch nicht vorauseilen und versuche mich in Schadensbegrenzung: Die Handcreme aus der Serie „Vino Spa“ von Aldo Vandini will mit Traubenkernöl den Alterungsprozess verlangsamen. Das werde ich nicht wirklich testen können. Wohl aber die Pflege und den Duft.

Pflege

Zu Zeiten der Grippe wasche ich mir besonders oft die Hände. Jetzt brauchen auch meine Hände eine extra Pflege. Der perfekt Moment, um Handcremes zu testen. Der Hersteller der Test-Creme von Aldo Vanidini informiert, dass Weintrauben über wirkungsvolle antioxidative Bestandteile verfügen. Das Extrakt aus den Trauben, in Kombination mit Vitamin E, Shea-Butter und Panthenol soll für glatte und weiche Haut sorgen. Und ja, das stimmt. Meine Hände sind zwar nicht außergewöhnlich weich. Aber dieses leichte Ziehen nach dem Händewaschen verschwindet sofort.

 
Aldo Vandini„Hand Creme, Vino Spa"

Das Tolle ist, dass die sehr feste Creme in Null-Komma-Nix in die Haut einzieht. Kaum habe ich gecremt, kann ich schon auf meiner schwarzen Tastatur weiter tippen, ohne dass Fettschlieren das Bild stören. Der UV-Filter sorgt dafür, dass die Haut vor Schäden geschützt bleibt, auch wenn ich das warme Büro verlasse, um in der Mittagspause einen Spaziergang zu machen.

Duft

Sehr angenehm und dezent. Quitte sorgt für eine ungewöhnliche, herb-süßliche Note.

Fazit

Der Preis ist mit um 3,50 Euro für 100 Milliliter okay. Ich habe nicht das Gefühl, ein Wundermittel auf den Händen zu spüren. Aber nach den Testwochen habe ich das Gefühl, ein ordentliches und sehr angenehmes Produkt auf den Händen zu tragen. Mein Kritikpunkt: Das Produkt hat leider kein extra Bio-Zertifikat – trotz hellgrüner Verpackung mit Weinblattoptik.

Claudia Casagrande, Redaktionsleitung

Früh pflegt sich

Normalerweise verwende ich keine Handcreme. Aber im Winter, wenn die Temperaturen draußen sinken und drinnen steigen, dann sind sie oft rau und rissig. Daher gönne ich meinen beiden Helfern jedes Jahr zur kalten Jahreszeit eine Extraportion Pflege. Dieses Jahr mit „Granatapfel Regenerationshandcreme“ von Weleda.

Pflege

Die Handcreme ist von leichter Konsistenz. Eine haselnussgroße Menge reicht vollkommen aus, um sie vom Handballen bis zu den Fingerspitzen zu verteilen. Schmieren tut sie dabei überhaupt nicht. Ganz im Gegenteil: Kaum aufgetragen, ist sie auch schon eingezogen. Der Fettgehalt scheint nicht sehr hoch zu sein. Meine beiden Hände fühlen sich nach der Anwendung schön glatt an. Der Beschreibung nach sollten sich auf ihnen auch keine altersbedingten Pigmentflecken gebildet haben. Überhaupt soll die Pflege antioxidativ wirken, also die Zellmembranen der Haut vor schädigenden Einflüssen schützen.

 
Weleda,„Granatapfel Regenerationshandcreme"

Duft

Die Creme riecht süßlich: Ätherische Öle aus Davana, ein Kraut aus Südindien, sowie aus feinem Sandelholz sind dafür verantwortlich, verrät die Verpackung.

Fazit

Die Creme fühlt sich aufgetragen sehr gut an. Trotzdem: Ein wenig mehr Fettgehalt, um die Trockenheit auszugleichen hätte ich mir schon gewünscht. Ob die Weleda-Pflege auch wirklich vor Pigmentflecken schützt und die Regeneration der Haut fördert, kann ich nach nur einer Test-Woche nicht beurteilen. Aber: Früh pflegt sich, wer später gesund und jung aussehen möchte. Daher ist die Handcreme mit um 8,50 Euro für 50 Milliliter eine gute Investition in den Schutz der Hände. Schließlich handelt es sich auch um aufwendiger produzierte Naturkosmetik.

Silke Jarzina, Redakteurin SHAPE Online

Cremige Zeiten

Jede Frau hat Pflegeprodukte, auf die sie nicht verzichten kann und will. Im Winter ist das bei mir definitiv Handcreme. Denn auch noch so schön manikürte und lackierte Fingernägel kommen bei rissigen und spröden Händen einfach nicht richtig zur Geltung. Mal ganz abgesehen vom Schleifpapier-Effekt beim Händeschütteln, auf den ich gerne verzichte. Ist ja klar, dass ich zu einem Handcreme-Test nicht Nein sage. Mal sehen, ob der „Sanddorn Pflege-Balsam“ von Dr. Scheller sein Versprechen hält: Trockene und rissige Hände sofort zu schützen und das 24 Stunden lang.

Pflege

Wenn ich eins nicht mag, dann sind es Cremes, bei denen man schmiert und schmiert und am Ende kleben die Hände doch nur. Die etwas zähe und dickflüssige Textur meines Balsams lässt sich relativ schnell und gut verteilen. Dafür dauert es aber auch ein paar Minuten bis er eingezogen ist. Danach hinterlässt er ein geschmeidig weiches Hautgefühl. Allerdings reagiert das Produkt auf Wärme und längeren Druckkontakt, wodurch die Handflächen leicht klebrig werden.

Duft

 
Dr. Scheller„Sanddorn Pflege-Balsam"

Ich bekomme, was ich erwarte: Der Pflege-Balsam riecht nach Sanddorn mit einem Hauch von Ringelblume. Wer natürliche Fruchtdüfte und den Geruch von Sanddorn mag, wird begeistert sein.

Fazit

Den hohen Maßstab, extrem beanspruchte Hände ganze 24 Stunden mit Feuchtigkeit zu versorgen und sie weich und zart werden zu lassen, kann der Balsam nicht halten. Nach dem fünften Mal Händewaschen ist auch bei diesem Produkt Nachcremen angesagt. Was ich im Vergleich zu manch einem Konkurrenten, der bereits beim ersten Wasserkontakt aufgibt, durchaus löblich finde. Auch den Preis um 4 Euro für 75 Milliliter finde ich für ein Naturkosmetikprodukt absolut akzeptabel.

Janine Wadewitz, Volontärin

 

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