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Lippenpflege im Redaktionstest

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Lippenpflege 2012

Geschmeidige, zarte Lippen trotz trockener Heizungsluft und Kälte: Das verspricht die neue Lippenpflege. Wir haben sieben Produkte ausprobiert und verraten, welche den Winterhärtetest bestanden haben.

Im Winter benötigen wir von allem ein bisschen mehr: mehr Kleidung, mehr Pflege für die Haut und vor allem für die Lippen. Denn das kalte Wetter kann unserem sonst so zarten Kussmund ordentlich zusetzen und ihn spröde und trocken wirken lassen.

Damit wir aber auch in den kalten Monaten wieder mit Freude küssen können, braucht es eine satte Pflege für unsere Lippen. Ob als Balm, Creme oder in Stiftform – die breitgefächerte Auswahl bietet für jeden Geschmack etwas.

Um Ihnen die Entscheidung für einen Favoriten zu erleichtern, haben wir sieben Lippenpflegeprodukte dem Winterhärtetest unterzogen. Wie die einzelnen Produkte abgeschnitten haben, erfahren Sie in unserem Redaktionstest auf den folgenden Seiten.

Lippenbalm im Kältecheck

Ich befinde mich in einem ernsthaften moralischen Dilemma. Wie es dazu kam? Ich teste momentan den Lippenbalsam „Lips Repair + Vitamine“ von Lavera Naturkosmetik. Der Konflikt: Ich bevorzuge Naturkosmetik – aber sie kann eben nicht alles ...

Anwendung: Es gibt diese These der Abhängigkeit von Lippenpflegestiften. Je mehr Pflegstift, desto weniger kann die Lippe ohne. Daran habe ich auch mal geglaubt, aber als gestandene Beauty-Redakteurin bin ich jetzt offen und vorurteilsfrei. Also teste ich den Lippenbalsam: beim Rodeln, (Kälte- und Windbelastung für die zarte Lippenhaut), beim Stadtspaziergang durch Schneefall und beim Heimweg durch den Winterorkan.

Wirkung: Der Lippenbalm besteht in der Basis aus Bienenwachs und so duftet und verhält sich das Produkt auch. In der Kälte wird das Wachs hart und ist so nur schwer aufzutragen liegt auf der Haut und schmeck nach nix. Das Bio-Sanddornöl aus kontrolliertem Anbau und eine Extraportion Sheabutter sollen die Haut vor dem Austrocknen bewahren und bei spröden Lippen helfen. Soweit so gut – nun verspricht der Lipbalm aber besonders schnelle Hilfe. Und den Test besteht das Produkt nicht ganz.

Preis-Leistungs-Verhältnis: Rund 3 Euro sind komplett ok, dafür dass alle Zutaten Bio sind und das Produkt das BDHI-Siegel trägt. Im Grunde mag das Produkt die Lippen auch schützen – nur mit der heilenden Wirkung ... Ganz ehrlich, wenn ich mir abends Honig auf die Lippen gebe, sind sie schneller wieder heil.

Fazit: So und nun sind wir wieder beim Dilemma: Ich will Unternehmen unterstützen, die in Deutschland produzieren. Ich lobe immerfort alles, was zertifiziert ist. Und ich liebe den Duft nach Bienenwachs. Doch leider wurden meine Lippen von der Anwendung meines Testproduktes rauh. Ohne Pflege heilen sie fast schneller als mit. Ich bin sicher, dass man die Lippen vor Sonne schützen muss. Aber einfach so ohne Anlass einen Pflegestift? Ich weiß nicht, ob es an diesem Balm liegt oder ob jede Marke bei mir so gewirkt hätte. Jedenfalls verzichte ich von nun an wieder auf Lippenbalms aller Art. Und teste ganz bald ein anderes Produkt von Lavera - denn an sich finde ich das Unternehmen sehr sympathisch.

Text: Claudia Casagrande

Intensive Pflege mit Karit

Eine meiner häufigsten Handbewegungen im Winter ist zweifellos der Griff in die Handtasche, um nach der Lippenpflege zu suchen. Denn zur kalten Jahreszeit brauchen meine Lippen besonders viel Zuwendung. Entsprechend reichhaltig sollte dann auch das Pflegeprodukt sein. Darum teste ich den „Baume Lèvres nourrissant“ von L’Occitane.

Anwendung: Die praktische Tube mit Schraubdeckel sorgt dafür, dass der Balm immer verschlossen bleibt und Krümel oder Fussel fern hält. Außerdem gestaltet sie die Dosierung und das Auftragen schön einfach. Duft und Geschmack der Lippenpflege sind glücklicherweise relativ dezent und natürlich. Denn wenn ich eines nicht mag, dann ist es ein künstlicher Nachgeschmack.

Wirkung: Direkt nach dem ersten Auftragen fühlen sich meine Lippen schon weich und zart an. Die kleinen Risse scheinen förmlich weggezaubert. Das liegt sicher an der enthaltenen Extraportion Karité aus fairem Handel. Das geschmeidige und cremige Gefühl hält relativ lange an und lässt sich auch von regelmäßigem Kontakt mit der Teetasse nicht vertreiben.

Preis-Leistungs-Verhältnis: Die 15-ml-Tube kostet um 10 Euro. Das ist schon ein stolzer Preis, aber dafür pflegt der Balm auch wirklich, wirklich gut. So viel sind mir weiche und gesunde Lippen wert. Außerdem hält die Tube sicher eine Weile, weil man wirklich wenig benötigt.

Fazit: Ich bin zufrieden mit dem Testergebnis. Meine Lippen sind trotz Kälte und Heizungsluft weich und geschmeidig. Zusätzlich überzeugt hat mich die Tatsache, dass die Inhaltsstoffe zu 100 Prozent natürlichen Ursprungs sind und das Produkt von Ecocert Greenlife gemäß der Ecocert Charta zertifiziert ist.

Text: Dörthe Seubert

Lippenbutter mit Peeling-Effekt

Nein, ich habe nicht zu viel geknutscht, es ist Winter! Zugegeben, meine Lippen sehen zu dieser Jahreszeit aus, als hätte ich ziemlich viel Spaß mit einem netten Herrn gehabt. Leider sind aber Kälte, Heizungsluft und Co. schuld, dass meine Lippen rau und übermäßig gerötet sind und ziemlich spannen – die will bestimmt keiner küssen. Ich teste deshalb die „Beurre de lèvres“ von Biotherm und hoffe, meinen sinnlichen Kirschmund so zurückzugewinnen.

Anwendung: Aus dem kleinen Applikator der Tube kommt eine weiße Creme, die ich entweder direkt oder mit dem Finger auftragen kann. Auf den Lippen ist sie farblos und herrlich unklebrig. Mir steigt sofort ein leichter blumig-fruchtiger Duft in die Nase, der jedoch recht bald verfliegt.

Wirkung: Direkt nach dem Auftragen ist das Spannungsgefühl verschwunden – ein sehr angenehmer Soforteffekt. Und die positive Wirkung geht noch weiter: Dank des enthaltenen Akazien-Biozuckers werden abgestorbene Hautzellen entfernt, verschiedene Öle aus den Feuchtigkeitsboostern Macadamia, Aprikosen, Koriander, Jojoba und Passionsblüte machen die Lippen schön sanft und – ja – wieder küssbar!

Preis-Leistung: 13 ml kosten 10 Euro – nicht gerade wenig. Bedenkt man jedoch, wie wenig man von dem Produkt pro Auftrage-Session braucht, wird der Preis wieder annehmbar.

Fazit: Ja, ich gebe es zu, nach dem Test sehen meine Lippen wieder etwas mitgenommen aus. Aber natürlich nur, weil sie einen Knutschmarathon hinter sich haben! Denn die „Beurre de lèvres“ von Biotherm hat gehalten, was sie versprochen hat: weiche, entspannte und höchst attraktive Lippen!

Text: Frauke Hansen

Fruchtiges Revival

Kirschtee, Kirschkaugummi oder Kirschkosmetik: Ich liebe sie alle! Zu Schulzeiten war ich verrückt nach dem Labello mit Kirschgeschmack. Doch plötzlich – genauer gesagt 2005 – wurde mein Lieblingspflegestift aus dem Handel genommen. Deswegen freut es mich umso mehr, dass der „Fruity Shine Cherry“ von Labello im Januar 2012 sein Revival erlebt. Jetzt bin ich gespannt, ob er noch genauso überzeugt ist wie vor sieben Jahren.

Anwendung: Eine abgeschrägte Form, ein paar Blumen und Sternchen: Das Aussehen hat sich nur ein wenig geändert. Der leckere Kirschduft ist aber der gleiche, wenn auch weiterhin sehr künstlich. Außerdem ist der Stift etwas weicher und schimmert mehr. Er lässt sich super auftragen und fühlt sich auf den Lippen herrlich zart an.

Wirkung: Yummy, Duft und Geschmack wecken Erinnerungen in mir! Meine Lippen werden auch bei der neuen Version in einem dezenten Rot gefärbt. Das fand ich zwar damals schon unnötig, aber die Farbe sieht trotzdem noch natürlich aus – vorausgesetzt man trägt nur eine Schicht auf. Im ersten Moment fühlen sich meine Lippen dank Jojobaöl zwar sehr zart an, leider trocknen sie danach ziemlich schnell aus. Kein Problem, dann trage ich eben noch eine weitere Schicht auf. Achtung: Suchtgefahr!

Preis-Leistungs-Verhältnis: Die Lippenpflege kostet um 1,70 Euro. Ich finde, über den Preis kann man nun wirklich nicht meckern.

Fazit: Ich liebe ihn noch immer! Zugegeben, als Pflege für spröde Lippen eignet sich der „Fruity Shine Cherry“ von Labello zwar nicht, aber richtige Labello-Kirsche-Fans legen ohnehin mehr Wert auf den Geschmack. Mit Kirschpflege auf den Lippen und einem Kirschtee in der Hand komme ich mir wieder vor wie zu Schulzeiten!

Text: Monika Fojcik

Knutsch’ an einem anderen Tag!

Kleines Lippenbekenntnis: Gerade im Winter geht bei mir nicht jedes Bussi leicht über die Lippen. Damit sich das endlich mal ändert, wird jetzt fleißig gecremt: Mit dem „Ultra Lip Perfection“-Pflegestift von La Mer. Der verspricht dank pflegender Stoffe aus dem Ozean schnelle Hilfe. Zum Knutschen!Anwendung: Aufgetragen wird die cremige und (zu meiner Freude) farb-, geruchs- und geschmacklose Pflegelotion mit einem Applikator, wie man ihn schon von seinem großen Bruder, dem Lipgloss, kennt. Und das geht flink! Denn dank der weichen Bürste, die zusätzlich einen leichten Massage-Effekt auf meinen Lippen hat, dosiert sich die Pflege bereits von selbst - und fast nichts geht daneben. Übrig bleibt ein fühlbar reichhaltiger Film auf meinen Lippen, der milchig-weiß schimmert. Mit ihm benetze ich meine Lippen mehrere Wochen lang regelmäßig. Dann kommt die Stunde der Wahrheit!

Wirkung: Eigentlich verspricht die Lippenpflege dank dem Wirkstoffkomplex Osmoceane (einem von La Mer patentierten Meeresschlick-Extrakt, der mit der Alge Codium Tomentosum vermischt wird) eine Art Super-Akkuladung für die Feuchtigkeitsdepots. Obendrauf sollen Shea Butter und Panthenol schön soft pflegen. Nur: Davon ist auf meinen Lippen nichts zu spüren. Viel eher reagieren sie mit sofortigem Alarm, fordern richtige Pflege und fühlen sich nicht wirklich weicher an.

Preis-Leistungs-Verhältnis: Mit einem Preis von 22 Euro für 10 ml ist das „Ultra Lip Perfection“ von La Mer als Apothekenprodukt zwar im normalen Preissegment, kommt mir aber aufgrund der fehlenden Wirkung eher nicht mehr in die Tüte.

Fazit: Normalerweise bin ich von den Produkten von La Mer stets begeistert - hier muss ich leider einen Abstrich machen. Maximal als Make-up-Basis eignet sich die Pflege, wird jedoch auch hier nicht wirklich lange mit ihren Pflegequalitäten punkten. Vielleicht sind meine Lippen aber nur besonders empfindlich. Die Suche nach dem perfekten Knutsch-Helferchen geht jedenfalls weiter!

Text: Katrin Jahns

Mehr Gloss, weniger Pflege

Es soll ja Menschen geben, die von Natur aus mit gepflegten Lippen gesegnet sind. Bei mir ist das leider nicht der Fall. Seit ich denken kann, leide ich unter trockenen Lippen. Auch Hausmittelchen wie Honig oder Olivenöl zeigen bei mir leider keinerlei Wirkung. Mit Spannung probiere ich deshalb den „Lip Balm # 1 Mango“ von Kiehl’s. der mir zarte und geschmeidige Lippen verspricht.

Anwendung: Die kleine Tube hat leider keinen Applikator, weshalb sich der Balm nur mit den Händen auftragen lässt – irgendwie unpraktisch! Die Textur dagegen ist beim Auftragen angenehm weich und wohltuend, was wahrscheinlich an Inhaltsstoffen wie dem Baumwollsamenöl liegt. Zusätzliches Plus: Die Lippenpflege riecht, – wie der Name schon sagt – sehr lecker nach Mango.

Wirkung:. Auf den Lippen erinnert der „Lip Balm“ fast an einen Lipgloss, was ich toll finde. Die Lippen glänzen dadurch leicht und fühlen sich sehr weich an. Leider ist dieser Effekt nicht von Dauer. Schon kurze Zeit später ist von der Geschmeidigkeit nicht mehr viel zu spüren. Was mich besonders abschreckt ist, dass der Balsam als Basisstoff Petrolatum enthält. Diese Paraffinöl-Verbindung lässt die Haut nicht atmen, blockiert ihre natürlichen Funktionen und trocknet bei fortlaufendem Konsum die Haut aus.

Preis-Leistungs-Verhältnis: 15 ml kosten um 13 Euro. Das finde ich ganz schön happig, zumal Kiehl’s bei mir das Versprechen von zarten und geschmeidigen Lippen leider nicht erfüllen konnte.

Fazit: Als duftende Basispflege unter den Lippenstift oder auch mal als Lipgloss-Ersatz ist der Balm okay. Als Retter in der Not würde ich ihn allerdings nicht bezeichnen. Leider hat das Produkt bei mir nicht halten können, was es verspricht und ich muss mich weiterhin auf die Suche nach einem Wunderheilmittel für meinen Problemfall Lippen machen.

Text: Teresa Strohm

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