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Nachtcremes im Redaktionstest

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Nachtcremes 2012

Wer träumt nicht davon, über Nacht Fältchen und Müdigkeitsspuren einfach wegzuträumen und mit frischem Teint aufzuwachen? Wir auf jeden Fall! Und darum haben wir die neuen Nachtcremes getestet.

Es war ein Mal eine Prinzessin, die so hübsch und anmutig war, dass ein mutiger Prinz allerhand Anstrengungen auf sich nahm, um sie wach zu küssen. Kein Wunder, schließlich durfte Dornröschen auch 100 Jahre Schönheitsschlaf halten.

Wir werden zwar niemals in diesen Genuss kommen, doch zum Glück bekommen wir tatkräftige Unterstützung von der Beauty-Industrie. Und so wird fleißig für die ewige Jugend gereinigt, getupft und gecremt. Besonders vorm Schlafengehen bereiten wir unsere Haut auf ihren Schönheitsschlaf vor.

Denn während wir friedlich schlummern, legt unser körpereigener Jungbrunnen eine Nachtschicht ein. Nachtcremes sollen den Regenerierungsprozess der Haut unterstützen. Wir wollten es genau wissen und haben sechs Produkte auf ihre Wirksamkeit getestet. Die Ergebnisse erfahren Sie auf den folgenden Seiten.

Nachtcreme aus der Apotheke

Meine Kollegin meint zwar, dass es nicht schaden kann, die Haut mit Serum, Tagescreme und Nachtcreme zu pflegen, ich persönlich finde es etwas viel. Aber bei meiner augenblicklichen Test-Kombi Serum und Nachtcreme von Boots, beschwert sich meine Haut noch nicht. Ich teste nämlich gerade die „Serum 7 Night Cream“ für normale Haut.

Anwendung: Eine typische Nachtcreme ist sehr sehr sehr reichhaltig und bleibt einem, oder zumindest mir, immer mit einem Fettfilm auf der Haut in Erinnerung. Das Produkt von Boots nicht. Die „Night Cream“ zieht schnell ein und verhält sich auch sonst unauffällig. Der Duft der Creme ist frisch dezent und bleibt im Hintergrund.

Wirkung: Meine Haut entspannt sich nach der abendlichen Reinigung dank der Nachtcreme sehr angenehm. Ihre Wirkstoffe sollen die körpereigene Produktion von Fibrillin anregen. Und dies wiederum das Bindegewebe stärken und die Falten damit reduzieren. Die im Beipackzettel versprochene Anti-Aging-Wirkung ist aber natürlich in einem nicht wissenschaftlichen Test recht schwer nachzuweisen oder zu bestätigen. Vitamin C, Ginko und Fruchtextrakte sollen meine Haut vor freien Radikalen schützen – auch schwer zu testen.

Was ich aber mit Sicherheit sagen kann ist, dass die Nachtcreme meine Haut nicht irritiert oder überpflegt, sondern flugs einzieht und sich verhält als gehöre sie genau jetzt genau dorthin. Das ist dann wohl dem Glycerin und der Sheabutter zu verdanken, die beide Feuchtigkeit spenden.

Preis-Leistungs-Verhältnis: 50 ml um 29 Euro sind günstig für ein Apothekenprodukt, denn nur dort ist die Nachtcreme erhältlich. Und auch ein gutes Angebot für eine Nachtpflege, die sich so den Bedürfnissen der Haut anzupassen scheint.Fazit: Ich gebe es zu, beim morgendlichen Serum werde ich wohl in die Knie gehen und nicht weitermachen. Einfach, weil ich zwei Cremes aufeinander nicht so toll finde. Aber eine Nachtcreme brauche ich. Für die Psyche (nachts hat die Haut Zeit, die Wirkstoffe aufzunehmen) und für die Gewohnheit (meine Haut kann sich, so glaube ich, ohne das Pflegeritual nicht mehr entspannen). Also werde ich der Nachtpflege von Boots eine Weile treu bleiben.

Text: Claudia Casagrande

Traumteint beim Aufwachen

Abends richtig fit und morgens verquollen nicht aus den Kissen kommen - ich gestehe, ich bin eine Nachteule. Damit ich trotz Morgenmuffelsyndrom aufgeweckt aussehe, soll die Nachtpflege „Génifique Repair“ meiner Haut jetzt immer zwei Stunden mehr Schlaf schenken, als sie wirklich bekommt. Das nämlich verspricht die Creme von Lancôme.

Anwendung: Nach der Reinigung abends, trage ich die Nachtpflege im ganzen Gesicht und am Hals auf. Ein zurückhaltend frischer Duft, laut Angabe Rosen- und Orangenblätter, legt sich auf meinen Teint. Und weil nachts ja eigentlich gehaltvoller gepflegt werden darf, wundere ich mich über die sehr leichte Konsistenz.

Wirkung: Am Morgen überprüfe ich also genau, ob Trockenheitsanzeichen zu sehen sind. Doch stattdessen darf ich über einen seidig-zarten und ebenmäßigeren Teint streicheln. Fühlt sich toll an!

Während wir träumen, arbeitet unser Körper bekanntlich daran, alle Zellen wieder für den nächsten Tag fit zu machen. „Génifique Repair“ soll genau die Gene aktivieren, die die Selbstheilungsprozesse der Haut mitbestimmen. Und zwar mit biotechnologisch erforschten Wirkstoffen wie Hefe, Joghurt und dem Reparatur-Booster R-Lysat.

Preis-Leistungs-Verhältnis: Mit um 76 Euro für 50 ml ist die Nachtcreme von Lancôme eindeutig ein Hauch von Luxus, der allerdings hochwissenschaftlich erforscht wurde. Hautgefühl und Wirkung überzeugen, aber vielleicht sollte ich das Geld doch lieber unter die Matratze legen? Ich schlaf noch mal eine Nacht drüber.

Text: Melanie Gutbier

Nächtliche Frische-Kur

Nicht nur der Körper erholt sich über Nacht – mit den richtigen Produkten schafft das auch meine Haut. Jedenfalls erhoffe ich mir das von dem „Turnaround Overnight Radiance Moisturizer“ von Clinique und creme meine Haut seit einigen Wochen brav Abend für Abend damit ein.

Anwendung: Die Nachtcreme lässt sich dank ihrer leichten cremigen Konsistenz gut auftragen und zieht schnell ein. Was mir besonders gut gefällt: der Geruch ist angenehm dezent und wird mich ganz sicher nicht am Einschlummern hindern.

Wirkung: Laut Hersteller soll das exfolierende Produkt die Haut in ihren natürlichen Funktionen unterstützen, sie mit ausreichend Feuchtigkeit versorgen und am nächsten Morgen prall und frisch aussehen lassen. Das Geheimnis dahinter: Salicylsäure, Kastanienextrakt und das Enzym Micrococcus Lysat, das den Reparaturmechanismus während des Exfoliationsprozesses verlängern soll. Tatsächlich wirkt meine Haut nach einigen Anwendungen morgens ausgeschlafener als sonst.

Preis-Leistungs-Verhältnis: Der 50-ml-Tiegel „Turnaround Overnight Radiance Moisturizer“ von Clinique kostet um 45 Euro. Ist nicht wirklich günstig, aber verglichen mit anderen Nachtpflegeprodukten durchaus vertretbar.

Fazit: Äußerlich scheint die Nachtcreme meiner Haut tatsächlich gut zu tun. Allerdings habe ich den Eindruck, dass sie noch eine Extra-Portion Pflege on top vertragen könnte, besonders jetzt im Winter.

Text: Dörthe Seubert

Das schafft die im Schlaf

Augenringe und fahle Haut – ich wünschte, das mit dem Schönheitsschlaf würde auch wirklich funktionieren. Stattdessen wache ich morgens auf und meide den Spiegel bis zum täglichen Schminkritual. Es wird Zeit, den natürlichen Schönheitsschlaf mit einer Nachtcreme zu unterstützen. Der „TimeWise Night Restore & Recover Comlex“ von Mary Kay soll meine Haut nachts auf Vordermann bringen.

Anwendung: Die Produkte von Mary Kay werden über Direktvertrieb und somit über sogenannte Schönheitsberaterinnen verkauft. Dafür erhält man in gemütlicher Atmosphäre – dem eigenen Wohnzimmer – eine ausführliche Beratung. Zu meinem Testprodukt: Die Nachtpflege kommt in einem praktischen Pumpspender, mit dem sie sich genau dosieren lässt. Obwohl die Creme sehr reichhaltig ist, zieht sie schnell ein.

Wirksamkeit: Die Nachtpflege soll meiner Haut dabei helfen, dass sie sich vor Umwelteinflüssen und den täglichen Strapazen erholt und frisch und jung aussieht. Dafür sorgen Extrakte aus Acaibeere, Baumwoll- und Kastaniensamen. Nach einigen Wochen regelmäßiger Anwendung – okay, ich hab ein paar Tage ausgelassen – kann ich tatsächlich eine leichte Verbesserung erkennen: Mein Teint wirkt morgens ohne Make-up nicht mehr so blass, stattdessen etwas ebenmäßiger.

Preis-Leistungs-Verhältnis: 50 Gramm kosten knapp 50 Euro. Ganz schön viel für eine Nachtpflege.

Fazit: Den Spiegel muss ich morgens nicht mehr meiden – zumindest nicht wegen meines Teints. Obwohl die Nachtcreme in erster Linie eine Anti-Aging-Pflege ist, kann ich sie auch ohne gravierende Falten verwenden. Sie sorgt nämlich dafür, dass selbst müde Haut schön frisch aussieht. Ich finde: Erst jetzt hat der Schönheitsschlaf seinen Namen verdient!

Text: Monika Fojcik

Sanft in den Schlaf

Rissig und trocken – so fühlt sich meine Haut besonders im Winter schon mal an. Da ich dieses Gefühl gar nicht mag, kam es mir gerade recht, eine Nachtcreme wie die „Pure & Natural“ von Nivea zu testen, die mir neben intensiver Feuchtigkeit auch ein geschmeidiges und weiches Hautgefühl verspricht.

Anwendung: Zum abendlichen Auftragen auf der Haut reicht bereits eine kleine Menge des Produkts. Dank der cremigen und leichten Konsistenz fühlt sich mein Gesicht auch nicht fettig, sondern angenehm frisch an. Es duftet dezent nach Aloe vera.

Wirkung: Die „Pure & Natural Regenerierende Nachtpflege“ soll meine Haut mithilfe von natürlichen Wirkstoffen wie Bio-Argan-Öl und Bio-Aloe-vera schön soft pflegen. Das Trend-Öl aus der Argannuss ist für seine pflegende Wirkung durch sein natürliches Vitamin E bekannt.

Aloe vera verhindert dagegen Feuchtigkeitsverlust der Haut und macht sie geschmeidig. Und tatsächlich fühlt sich mein Gesicht am nächsten Morgen nicht „überpflegt“ an, sondern wunderbar zart. Im Laufte des Tests verbessert sich meine Haut immer mehr. Vielleicht weil die Nachtcreme völlig auf Parabene, Silikone, Farbstoffe oder Mineralöle verzichtet.

Preis-Leistungs-Verhältnis: Der 50-ml-Tiegel kostet um 7 Euro. Das ist für eine gut pflegende Nachtcreme mit Bioinhaltsstoffen meiner Meinung nach wirklich günstig.

Fazit: Die Nivea Nachtpflege hat mich insgesamt wirklich überzeugt. Mein Hautbild sieht jetzt viel frischer und weicher aus. Empfehlenswert!

Text: Mona Riemenschneider

Feuchtigkeitsspender aus dem ewigen Eis

Eine spezielle Nachtcreme habe ich bisher kaum verwendet. Oft waren die Produkte auch viel zu reichhaltig für meine Haut. Doch die Gel-Creme „Aquasource Nuit“ von Biotherm ist besonders leicht. Das klingt nach einem passenden Partner, der mit mir gerne das Bett für einen Test teilen darf!

Anwendung: Die Nachtpflege kommt im praktischen Spender daher. Ich drücke zwei, drei Mal auf den Spenderkopf, schon verströmt die durchsichtige Creme einen frischen Grapefruit-Duft. Ich verteile die etwa traubengroße Menge auf Gesicht, Hals und Nacken. Dann geht es ab ins Bett. Ich bin gespannt, wie meine Haut morgen aussieht!

Wirkung: Die Gel-Creme-Textur von Biotherm gibt es bereits seit 1997. Doch jetzt steckt ein neuer Wirkstoff darin: Molekül P-Antarctica. Der Name kommt nicht von ungefähr, stammt das Molekül doch aus dem ewigen Eis. Es kann selbst unter extremen Bedingungen Wasser binden und speichern, soll aber auch die Verbreitung neuer, jüngerer Hautzellen fördern, die Feuchtigkeit einschließen und trockener Haut entgegen wirken. Und so fühlt sich meine Haut am nächsten Morgen gut gepflegt, aber nicht ölig an. Kleinen Knitterfältchen vom Kuscheln mit dem Kopfkissen wird ebenfalls entgegen gewirkt. Nach einem Monat Testzeit ist meine Haut geschmeidiger und glänzt weniger.

Preis-Leistungs-Verhältnis: 50 ml kosten um 40 Euro. Das ist auf den ersten Blick nicht gerade wenig. Doch die Leistung spricht dafür, dass man sich diesen kleinen Luxus ruhig einmal gönnen kann.

Fazit: Leichte Textur mit starker Wirkung - Ich bin rundum zufrieden!

Text: Miriam Müller

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