BeBeautiful: Mutige Fotos von Frau mit Gewicht

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Foto: http://instagram.com/denisejolly

So haben Nacktbilder das Leben von Denise Jolly verändert

BeBautiful: Mit Nacktaufnahmen von ihrem fülligen Körper will die Kalifornierin Denise Jolly Schönheit neu definieren.

„Oh mein Gott! Ich habe gerade 30 Tage damit verbracht, Fotos von meinem nackten 140-Kilo-Körper zu machen und sie öffentlich im Internet zu posten! Jeden Tag habe ich versucht, zu lernen, dass er schön ist, so wie er ist. Und wissen Sie, was ich herausgefunden habe? Ich bin wirklich schön und stark!“

Die Kalifornierin Denise Jolly wollte Schönheit neu definieren. Es war, so berichtet sie auf ihrem Blog , als hätte sie jeden Tag ein Date mit ihrem Körper. Jeden Tag entdeckte sie einen neuen, schönen Teil an ihm, fotografierte ihn an vielen Orten in unterschiedlichsten Posen, oft dekoriert mit dem Schriftzug „Be Beautiful“ auf ihrer nackten Haut.

Viele Menschen finden die Bilder schön

Denise Jolly hatte ihren großen Körper ihr Leben lang für nicht besonders sehenswert gehalten. Doch dann entdeckte sie vor einem Jahr ein Projekt von zwei fülligen Frauen, die ihre Körper mit Nackt-Aufnahmen zelebrierten. Es machte Klick, sie begann mit ihren Fotos. Der Startschuss für das BeBeautiful-Projekt, für das sie viel Zuspruch aus den Weiten des Internets erhielt.

Nacktfoto von Madonna nachgestellt

Die Krönung der Aktion war das Nackt-Shooting in Brooklyn , bei dem Denise Jolly die berühmte Aufnahme von Madonna, die 1992 in ihrem Buch „Sex“ veröffentlichte wurde und weltweit für Aufsehen sorgte, auf ihre Weise nachstellte: komplett nackt, nur an den Füßen schwarze Peeptoes und in der Hand ein schwarzes Täschchen.

Mutige Aktion für mehr Akzeptanz

Was ist schön? Ist der schlanke Körper von Madonna schöner als der füllige von Denise Jolly? Es liegt zweifellos im Auge des Betrachters. Jedenfalls ist die Aktion unglaublich mutig und jedes Beautiful-Bild von Denise ist ein kleiner Stupser für all die Menschen, die ihren Körper nicht leiden können, ihn nicht sehen wollen und nicht zeigen wollen, weil er vermeintlich zu viele Makel hat.

Denise Jolly ist nicht allein

Mit dem Wunsch, das menschliche Schönsheitsideal zu verändern, ist Denise Jolly nicht allein: Gerade haben die Australierin Taryn Brumfitt mit ihrer Embrace-Doku und die deutsche Schriftstellerin Paula Lambert mit ihrem Selbstliebe-Film für viel Zündstoff zu dem Thema gesorgt.

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