Begum Inaara und Karim Aga Khan: Teure Scheidung

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Palastgeflüster

Seine Hoheit Karim Aga Khan IV. muss kräftig in den sauren Apfel beißen. Seine Frau Begum Inaara erhält Presseberichten zufolge eine Scheidungsabfindung in Höhe von 60 Millionen Euro.

Das ist selbst für einen mehrfachen Milliardär viel Geld. Im Gegenzug verliert die promovierte Frankfurter Juristin allerdings ihren klangvollen Titel und ihren damit verbunden hochadeligen Status. Als Ehefrau des Ismaeliten-Oberhaupts stand sie quasi auf einer Stufe mit allen (angeheirateten) Königinnen dieser Welt. Das Urteil soll in zwei Monaten rechtskräftig sein.Interessant dürfte sein, wie die Münchner Schickeria, die sich in den zurückliegenden Jahren besonders gern mit der Begum Inaar schmückte, mit dieser Entwicklung umgeht. Denn: Schön und reich und sogar hochadelig war Dr. Gabriele Thyssen bereits vor ihrer Eheschließung (1998) mit dem Karim Aga Khan. Damals war sie eine frisch geschiedene Prinzessin zu Leiningen und ebenfalls schon ein Glanzlicht der deutschen Gesellschaft. Als Begum Inaa indes schaffte sie den Sprung ganz nach oben – in die feinsten internationalen Kreise. Sie gehöre zu den wenigen Frauen dieser Welt, die vor der Queen nicht knicksen müssen, schrieben Journalisten.Und wer (wie ich) die Ehre hatte, von der Begum in dem vor den Toren von Paris gelegenen Aga-Khan-Schloss Aiglemont empfangen zu werden, fühlte sich dort ein Stündchen lang in der erlesenen Pracht zwischen Tradition und Moderne dem Paradies ein Stückchen näher. Dieser Glanz scheint nun vorbei, doch eine Katastrophe bedeutet dies keineswegs. Gab es doch schon einmal eine Frau aus Deutschland, die so hoch einheiratete, dass es höher nicht ging, und die dennoch nach der Scheidung jeden Event auf ganz besondere Weise krönte: Ex-Kaiserin Soraya von Persien. Das „Ex“ im Titel störte Soraya nicht. Warum also sollte die Ex-Begum nicht auch bestens damit leben können?

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