Bei dir piept's wohl

Küchenhelfer der Woche

Der größte lebende Beobachter deutscher Wohnzimmerkultur hat es in einem einzigen kleinen Sketch auf den Punkt gebracht: Ein wachsweiches Ei gehört zu den wirklich schwierigen Aufgaben eines Frühstückschefs. Wer seinen Liebsten an einem Sonntagmorgen mit einem perfekten Ei überraschen will, findet sich schnell in dem bekannten Loriot-Sketch wieder. Denn, wie man's dreht und wendet, ein weiches Ei ist nun einmal eine Sache des Gefühls. Auf die Frage: "Warum ist es dann mal zu hart und mal zu weich?", kann der Eierkocher nur resigniert antworten: "Ich weiß es nicht, ich bin kein Huhn."

Ein wachsweiches Ei braucht - nach Loriot - genau viereinhalb Minuten. Aber letztlich kann auch das schief gehen, egal, ob die Zeit nach der Uhr oder nach Gefühl oder nach sonst was gemessen wird. Schließlich ist nicht jedes Ei gleich. Zum Glück gibt es jetzt eine Eieruhr, die dafür sorgt, dass das Ei nicht mehr nur zufällig weich im Becher landet. PiepEi Detlef kommt mit ins Wasser und fängt genau in dem Moment zu fiepen an, in dem das Eiweiß wachsweich und das Eigelb flüssig ist. Was wird jetzt aus Loriot? Ganz einfach: Fernsehen an, darüber lachen und nicht vergessen: "Zu viele Eier sind gar nicht gesund."

Piep-Ei Detlev wurde ausgezeichnet mit dem "Ei des Columbus" der "Stiftung Innovation". Brainstream , um 13 Euro. Detlev gleich hier bestellen