Bekommen Schleswig-Holstein und Hamburg einen neuen Feiertag?

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Hamburg, meine Perle, bekommst auch du einen neuen Feiertag?
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In Süd- und Westdeutschland gibt es mehr Feiertage. So soll es bald mehr Gerechtigkeit geben

Es wäre nur gerecht! Nach einem Vorschlag des Chefs des Deutschen Gewerkschaftsbundes könnten Hamburg und Schleswig Holstein einen neuen Feiertag bekommen.

Deshalb sind die Norddeutschen schon lange mucksch: Scheinbar "ständig" haben die Bayern frei und wir Küstenkinder müssen arbeiten. Da soll es jetzt ein kleines bisschen mehr Gerechtigkeit geben!

Der Chef des Deutschen Gewerkschaftsbundes Nord (DGB Nord), Uwe Polkaehn, hat vorgeschlagen, dass es für Hamburg und Schleswig-Holstein einen zusätzlichen Feiertag geben sollte. "Die Produktivität ist hoch und wird immer höher, der Arbeitsdruck wächst enorm, und der Norden hat sowieso einen Nachholbedarf gegenüber Bayern und den katholisch geprägten Bundesländern", so der DGB-Chef.

Tatsächlich ist es so, dass Schleswig-Holstein und Hamburg (aber auch Niedersachsen, Berlin und Bremen) im Jahr jeweils neun gesetzliche Feiertage haben. Bayern hat im Gegensatz dazu zwölf gesetzliche Feiertage, in Gemeinden mit überwiegend katholischer Bevölkerung 13, in der Stadt Augsburg sogar 14. Ganz schön unfair, oder?

Darum hat DGB-Nord-Chef Uwe Polkaehn, zuständig für die Bundesländer Schleswig-Holstein, Hamburg und Mecklenburg Vorpommern, vorgeschlagen, dass der Reformationstag, also der 31. Oktober, doch in Hamburg und Schleswig-Holstein wieder zum gesetzlichen Feiertag werden könnte. In Mecklenburg Vorpommern ist der Reformationstag bereits ein Feiertag.

In der Pressemitteilung des DGB heißt es: "Ein Anfang wird gemacht: Wegen des 500. Jahrestages der Reformation wird der Reformationstag u.a. in Hamburg und Schleswig-Holstein im Jahr 2017 einmalig auch ein gesetzlicher Feiertag sein. Das können wir doch gut ab 2018 in Serie gehen lassen."

Wir wären ja dafür, denn es wäre nur gerecht!

ww5

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