Beliya: Taschen für den guten Zweck

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Die "LOVE Clutch" von beliya, ca. 90 Euro.
Foto: PR

Handtaschen voller Spendengeld

Eine Handtasche kaufen und gleichzeitig etwas Gutes tun - besser geht es doch gar nicht! Annika Busse und Andrea Noelle machten sich mit dem Accessoires-Label "beliya" selbstständig, um die Welt etwas besser zu machen. Super, finden wir - und sprachen mit den Unternehmerinnen über ihre Idee.

Der Kauf des Shoppers "Joy" finanziert einem Kind für ein Jahr die Schulbücher, für die Clutch "Love" gibt's ein Jahr Schuluniform und die Handyhülle bezahlt den Schulbus. "Nach nur einem Jahr, haben wir bereits 1500 Taschen & Accessoires deutschlandweit verkauft", sagen Annika Busse und Andrea Noelle von beliya. Damit ermöglichen sie schon 300 Kindern an den Partnerschulen in Namibia, Burundi und Tansania jeweils ein Schuljahr.

Den Anstoß für das eigene Taschenlabel mit Charity-Hintergrund gab die gemeinsame Doktorarbeit vor zehn Jahren. Annika Busse und Andrea Noelle erforschten in ihrem BWL-Studium, was Mikrokredite, die an arme Menschen vergeben werden, Positives bewirken können. "Damals entstand der Wunsch, dass wir ein Geschäftsmodell für diese Kinder entwicklen", sagen die beiden.

Zwischenzeitlich arbeiteten die Hamburgerinnen bei internationalen Unternehmen wie Jil Sander, Mulberry, Beiersdorf oder Henkel. "Dort lernten wir worauf es beim Kundenservice, Design, Vertrieb, Markenaufbau, etc. ankommt. Jede Erfahrung ist ein Teil von beliya geworden", sagen Annika Busse und Andrea Noelle, "unsere Ansprüche sind sehr hoch."

Bei der beliya-Produktion werden sogenannte "de luxe" Upcycling-Materialien verwendet. Die hochwertigen und gleichzeitig nachhaltigen Stoffe sind Restbestände aus anderen Industriezweigen, die aus Überschüssen von Designerhäusern wie z.B. Armani, Valentino, Chanel oder Burberry stammen.

"Unser Design ist gemacht für selbstbewußte Frauen, die mitten im Leben stehen, die wissen was sie wollen und die sich bewusst mit Ihrer Umwelt auseinandersetzen", sagen Annika Busse und Andrea Noelle.

Für 2014 haben die Designerinnen große Pläne: "Wir arbeiten an vielen neuen Taschen und Accessoires. Des Weiteren möchten wir den Schulausbau von Burundikids unterstützen. Dafür sind aber 300.000 Euro. erforderlich. Daher müssen wir uns sehr anstrengen dafür einen großen Beitrag zu leisten."

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