Besser trainieren!

besser trainieren

Literatur-Tipp: Fitness

Was die Fußballnationalmannschaft zur WM 2006 fit gemacht hat, kann für uns auch nicht schlecht sein. Functional Training ist das neue Schlagwort der Fitness-Branche. Propagiert wird es von Hans-Wilhelm Müller-Wohlfahrt. Der Mannschaftsarzt des FC Bayern und der deutschen Nationalelf hat gemeinsam mit dem Fitness-Coach und Physiotherapeuten Oliver Schmidtlein ein Buch veröffentlicht, das diese Trainingsmethode beschreibt.

Das Prinzip dahinter ist einfach: Mit dem Functional Training soll der ganze Körper aktiviert werden. Nicht nur Kraft und Ausdauer, sondern auch Stabilität und Flexibilität werden trainiert. Statt Muskeln isoliert zu kräftigen, werden ganze Muskelketten stimuliert - also nicht Schultern oder Arme einzeln, sondern der ganze Rumpf. Anders ausgedrückt: Wer im Fitnesscenter immer nur mit den Kraftmaschinen für Rücken, Bauch, Beine und Po arbeitet, ist nicht wirklich rundum fit.

Wie ein Functional-Trainingsprogramm aussieht, erklären die beiden Sportärzte mit vielen Fotos: Am Anfang steht ein einfaches, fünfminütiges Warm-up. Dann sollte man mithilfe verschiedener Tests feststellen, wie gut die persönliche Verfassung ist, und wo die körperlichen Schwachpunkte sind: Ist die Hüfte verkürzt, sind die Sprunggelenke beweglich, wie gut ist die Koordination?

Je nachdem, wie das Ergebnis ausfällt, geht es dann los mit den Trainingsplänen für Anfänger, mittleres Niveau oder Fortgeschrittene. Das Training ist ähnlich wie eine Bodystyling-Stunde. Gebraucht werden dazu nicht viele Hilfsmittel - ein Physioball, ab und zu Hanteln, Tubes, ein Seil oder eine Hartschaumrolle. Das Programm umfasst Übungen für die Balance, für die Kräftigung von Rumpf, Oberkörper, Gesäß und Beinen sowie für die Stabilisierung. Jogger, Inlineskater, Fußballer, Radfahrer und andere Sportler können sich zudem mit speziellen Übungen gezielt auf ihre Sportart vorbereiten. Probleme wie Verkürzungen, Verspannungen oder Überlastungen werden dadurch abgemildert oder verhindert. Die Verletzungsgefahr sinkt. Am Ende des Trainings sollte man sich mit einem Stretching regenerieren. Und wie man sich zu dieser Anstrengung motivieren kann, dazu haben Müller-Wohlfahrt und Schmidtlein auch ein paar Tipps.

 

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