Beziehungsstress im Januar

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Winterblues
Foto: Thinkstock

Beziehungsstudie: Kein fröhliches neues Jahr

Mit Ihrem Partner gibt’s zurzeit laufend Streit? Keine Panik! Das liegt sicher einfach am Januar. Wissenschaftler haben nämlich herausgefunden, dass dieser Monat für Paare besonders schwierig ist. Wir verraten, wie man trotzdem zusammenbleibt und dem Winterblues ein Schnippchen schlägt.

Wenn es draußen stürmt und schneit, gibt es drinnen öfter Streit. Das beweist jetzt jedenfalls eine britische Umfrage, die von der Versicherungsfirma „Sheilas’ Wheels“ in Auftrag gegeben wurde. Die Befragung von über 1.000 Teilnehmern ergab, dass sich die Briten im Monat Januar durchschnittlich 20 Mal mit ihrem Partner streiten. 65 Prozent gaben an, in diesem Monat schon mal eine Beziehung beendet zu haben, sieben Prozent sahen in der Trennung sogar ihren guten Vorsatz zum neuen Jahr.

Die besten Tipps gegen Beziehungsstress im Januar lesen Sie in der Bildergalerie (5 Bilder)!

Woran das liegen könnte? Der Hauptgrund liegt laut der Umfrageteilnehmer beim Wetter. Über zwei Drittel der befragten Briten gaben an, dass sie bei Regen und Schnee lieber drinnen bleiben. 65 Prozent bleiben wegen fehlendem Tageslicht zu Hause. Und ein Drittel der Teilnehmer geht im Januar weniger aus, weil sie nach Weihnachten den Gürtel enger schnallen müssen. So verbringen die Befragten durchschnittlich etwa bis zu 15 Stunden pro Tag (teilweise wohl schlafend) in der Wohnung. Kein Wunder, dass einem da irgendwann die Decke auf den Kopf fällt und kleinste Lappalien in einen Streit mit dem Partner ausarten!

Woher kommt der Winter-Blues?

Dazu kommt noch, dass die Dunkelheit im Winter zu Depressionen führen kann. 59 Prozent der Umfrageteilnehmer gaben an, im Januar morgens am schwersten aus dem Bett zu kommen. Bei 38 Prozent ist es dunkel, wenn sie zur Arbeit gehen und auch wieder, wenn sie abends zurückkommen. Einer von fünf Befragten feiert deshalb auch gerne mal krank.

Psychologin Donna Dawson erklärt in der britischen Zeitung „Daily Mail“: „Der Lagerkoller ist ein echtes Phänomen, das in den dunklen Wintermonaten und besonders im Januar auftritt. Das fehlende Sonnenlicht macht uns lethargisch und depressiv. Außerdem sorgen fehlende sportliche Betätigung und der ständige Aufenthalt in stickigen, geheizten Räumen dafür, dass wir nervös, genervt und gestresst sind. Wenn dann noch Langeweile und finanzielle Schwierigkeiten hinzukommen und zuviel Zeit mit dem Partner verbracht wird, ist das ein perfektes Rezept für Streit und Trennungen.“

Aber natürlich gibt es jede Menge Tricks, mit denen man Beziehungsstress im Januar trotzdem aus dem Wege gehen kann. Wir verraten sie in der Bildergalerie!

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