Bikram Yoga – Schwitzen bei 40 Grad

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Bikram Yoga – Schwitzen bei 40 Grad
Foto: Mediaphotos/iStock

Wie Sie mit 26 Yoga-Positionen in Form kommen

Bikram Yoga. Das sind 26 Hatha Yoga-Übungen bei 38-40 Grad Lufttemperatur. Was klingt wie Schwitzen für Profis ist in Wirklichkeit als Yoga für Anfänger bestens geeignet.

Hot Yoga

Eins ist gewiss: Sie werden schwitzen. Und das ist genau richtig so. Bikram Yoga wird immer bei einer Lufttemperatur von 38-40 Grad praktiziert. Die Wärme feuert die Körpertemperatur an, das Herz-Kreislaufsystem wird aktiviert und die Sauerstoffaufnahme verbessert. Der Schweiß kühlt den Körper. Dadurch wird die natürliche Temperaturregelung des Körpers trainiert und die Dehnfähigkeit der Muskeln steigt. Zusätzlich wird das Verletzungsrisiko gesenkt sowie die Muskel-Nährstoffversorgung aktiviert. Insgesamt gibt es 26 Positionen, die sich zwei Mal wiederholen. Eine Übung baut auf der nächsten auf. Die Serie endet immer mir einer Atemübung. Das Tolle: Bikram Yoga läuft weltweit immer gleich ab. Es gibt also keine anstrengenden Neuerungen, denen Sie sich ständig anpassen müssen. Im Prinzip stehen Sie einfach auf der Matte, schwitzen und dehnen sich dabei. Klingt sehr einfach? Ist es auch.

Und wer ist Bikram?

Benannt wurde das Ganze übrigens nach seinem Entwickler Bikram Choudhry, der sagt: „Der Körper erreicht mithilfe der Wärme eine höhere Flexibilität und wird auf die verschiedenen Dehn- und Halteübungen der Serie optimal vorbereitet.“ Der Inder entwickelte sein Yoga, nachdem er sich eine Knieverletzung zuzog und Ärzte ihm sagten, er könne nie wieder laufen. Heute gibt es insgesamt 700 zertifizierte Yoga Schulen, in der die Bikram Methode bei 40 Grad gelehrt wird. Übrigens kann man sich sogar persönlich von Meister ausbilden lassen. Mehr Infos gibt es unter www.bikramyoga.com

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