Traurig oder schon depressiv?Bin ich depressiv? Daran erkennst du es!

Bin ich depressiv? Diese Anzeichen können dafür sprechen
Der Grat zwischen Traurigkeit und Depression kann teilweise sehr schmal sein.
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Inhalt
  1. Eine Depression ist etwas Dauerhaftes
  2. Bin ich depressiv? Diese Anzeichen sprechen dafür!
  3. Wer kann mir jetzt helfen?

Es ist völlig natürlich, von Zeit zu Zeit traurig zu sein. Doch ab wann musst du dich eventuell mit der Frage auseinandersetzen: Bin ich depressiv? Wann wird es aus einer normalen Emotionen eine mentale Krankheit?

Eine Depression ist etwas Dauerhaftes

Wenn wir traurig sind, gibt es dafür meistens einen konkreten Auslöser. Obwohl es natürlich nicht schön ist, sich so zu fühlen, ist die Empfindung doch ganz normal. Außerdem wird die Traurigkeit wieder vorübergehen.

Anders sieht es im Fall einer Depression aus. Betroffene sind quasi in einer Phase der Traurigkeit und Lustlosigkeit gefangen. Der Zustand, der eigentlich vorübergehend ist, wird hier zu etwas Dauerhaftem. Ein konkreter Auslöser lässt sich nicht immer benennen. Häufig sieht von außen sogar alles ganz normal aus. Fakt ist aber, dass es den Betroffenen alles andere als gut geht. Ihre mentale Erkrankung wirkt sich auf alle Bereich ihres Lebens aus. Nicht nur, dass Traurigkeit ein allzu bekanntes Gefühl für depressive Menschen ist. Auch sind sie sehr viel leichter reizbar, haben sich weniger im Griff und werden schneller wütend. Folgende Informationen können dir helfen, nachzuvollziehen, ob du selbst unter einer Depression leidest oder ein Mensch in deinem Umfeld mit einer Depression kämpft.

Bin ich depressiv? Diese Anzeichen sprechen dafür!

Treffen mindestens fünf der folgenden Symptome zu, könntest du unter einer Depression leiden.

  1. Du hast die Freude an den meisten Dinge verloren. Das betrifft auch Hobbys, die dir früher sehr am Herzen lagen.
  2. Dein Appetit und in Folge dessen auch dein Gewicht haben sich extrem verändert.
  3. Du hast entweder das Gefühl auffällig langsamer als sonst zu sein oder bist den ganzen Tag ruhelos.
  4. Du hast Probleme einzuschlafen oder schläfst viel mehr als üblich.
  5. Du bist ständig bedrückt oder besonders nervös.
  6. Du fühlst dich wertlos oder besonders schuldig für Dinge.
  7. Du fühlst dich müde und bist meistens lustlos.
  8. Du hast auf einmal Probleme, dich zu konzentrieren, klar zu denken und kannst dich nicht gut entscheiden. Außerdem fällt es dir schwer, kreativ zu denken.
  9. Du denkst über den Tod und/ oder Selbstmord nach.

Wer kann mir jetzt helfen?

Sollten über einen Zeitraum von wenigstens zwei Wochen mindestens fünf Symptome bei dir selbst oder bei einer Person, die dir nahe steht, aufgetreten sein, raten wir dir dringend dazu, den Rat eines Experten zu suchen. Eine Selbstdiganose kann zwar ein erster Schritt sein, ob sich selbst oder aber eine andere betroffene Person wachzurütteln, notwendig ist jedoch in jedem Fall auch eine Einschätzung der Lage durch einen Spezialisten. So ist es möglich festzustellen, welche Behandlungsart infrage kommt.

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