Bindehautentzündung: Vorsicht ansteckend!

bindehautentzuendung ansteckend
Bei einem grippalen Infekt kommt es oft zu einer hoch ansteckenden Bindehautentzündung, die durch Viren ausgelöst wurde.
Foto: iStock

Konjunktivitis

Die Augen brennen, jucken und sind leicht gerötet - eine Bindehautentzündung ist die häufigste Augenkrankheit und gleichzeitig hochgradig ansteckend.

Sie kündigt sich durch Brennen oder Jucken, eine Rötung und verklebte Augenlider am Morgen an. Eine Bindehautentzündung, auch Konjunktivitis genannt, ist die häufigste Augenkrankheit und entsteht meist durch Umwelteinflüsse wie trockene Heizungsluft, Zigarettenrauch oder Zugluft. Auch Fremdkörper wie Staub können der Bindehaut zusetzen. Diese Form der Entzündung ist in der Regel harmlos und mit Augentropfen oder -salben gut behandelbar.

Bindehautentzündung ist ansteckend

Sind Bakterien oder Pilze die Auslöser für eine Bindehautentzündung, sondert das Auge einen eitrigen Film ab. Dagegen verschreibt der Augenarzt Tropfen, die ein Breitband-Antibiotikum enthalten. Wichtig: Eine Bindehautentzündung ist ansteckend. Waschen Sie sich daher immer gründlich die Hände.

Eine weitere Form der Bindehautentzündung wird besonders häufig im Winter durch Viren verursacht. Die Erreger, meist Adenoviren, machen eine Bindehautentzündung extrem ansteckend und können die Hornhaut befallen. Besonders tückisch: Die Symptome treten erst ein paar Tage nach der Infektion auf. Man erkennt die Erkrankung daran, dass die Bindehaut im Innenauge etwa zwei Wochen lang dunkelrot aussieht. Da die Bindehautentzündung extrem juckt, reiben Patienten ihre Augen und geben die Viren an andere Menschen weiter. Sorgfältige Hygiene ist unerlässlich, benutzen Sie auf keinen Fall gemeinsame Handtücher oder gar Waschlappen. Erkrankte Kinder dürfen aufgrund der Ansteckungsgefahr mindestens fünf Tage lang nicht in die Kita oder in die Schule gehen, besser sieben Tage zu Hause bleiben.

Kategorien: