Blasenentzündung - was Sie tun können

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Eine Blasenentzündung lässt sich gut mit antibiotisch wirkenden Cranberries behandeln.
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Ratgeber Gesundheit

Ständiger Harndrang verbunden mit brennenden Schmerzen beim Wasserlassen - eine quälende Blasenentzündung lässt uns auch nachts nicht zur Ruhe kommen.

Die Gründe dafür sind vielfältig: Unterkühlung, mangelnde Hygiene oder Geschlechtsverkehr können eine sog. Zystis auslösen.

Mindestens einmal im Leben erkrankt jede zweite Frau an einer Blasenentzündung.

Helfende Maßnahmen gegen eine Blasenentzündung

Trinken Sie viel. Wenigstens drei Liter über den Tag verteilt, sollten es sein. In den ersten Stunden des Infekts am besten alle 20 Minuten ein großes Glas (ca. 250ml) zu sich nehmen. So werden möglichst viele Bakterien herausgespült. Denn wird eine solche Blasenentzündung verschleppt, können sich die Bakterien über die Nieren ausbreiten. Im schlimmsten Fall droht dann eine Blutvergiftung.

Harntreibender Goldruten-Tee oder auch reiner Cranberry-Saft sind wirkungsvolle Getränke, da sie viele keimtötende Substanzen enthalten. Cranberries wirken wie Antibiotika. Die roten Beeren sind nicht nur reich an Vitamin C und Eisen, sondern versorgen den Körper zudem mit sog. Proanthocyanidinen (PACs). Internationale Studien zeigen, dass diese speziellen Pflanzenstoffe die schädlichen Bakterien wie einen Mantel einhüllen. Dadurch entsteht eine Art "Anti-Haft-Effekt". Dieser sorgt dafür, dass die Keime sich nicht mehr in der Blasenschleimhaut einnisten können, sondern schnell und effektiv ausgeschwemmt werden.

Wer also häufig unter Blasenentzündungen leidet, sollte vorbeugend täglich 150 ml reinen Cranberrysaft mit Wasser verdünnt zu sich nehmen. Dadurch sinkt die Rückfallquote einer Harnwegsinfektion um mehr als 50 Prozent!

Noch effektiver als Cranberrys und Saft wirken allerdings spezielle Präparate mit dem konzentrierten Wirkstoff der Beeren (z.B. Cystorenal® Cranberry plus, Apotheke). Sind die Beschwerden nach zwei Tagen nicht abgeklungen, sollten Sie zum Arzt gehen.

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