LidrandentzündungBlepharitis: Wenn die Augen brennen und tränen

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Deine Augen jucken und sind gerötet? Möglicherweise leidest du an Blepharitis. Was du gegen die chronische Lidrandentzündung tun kannst, verraten wir hier.

Juckreiz, tränende oder auch gerötete Augen, ein Reibegefühl und verklebte Augenlider nach dem Aufwachen - die Symptome einer Blepharitis (Lidrandentzündung) lesen sich ähnlich wie die einer Bindehautentzündung. Anders als diese klingt eine Lidrandentzündung jedoch nicht wieder ab. Die Infektion verläuft chronisch und lässt sich nur durch eine regelmäßige Pflegeprozedur in den Griff kriegen.

Woher kommt Blepharitis?

Blepharitis entsteht durch die Reibung von Fetten an der Lidkante. Bei Patienten, die an der Augenlidentzündung leiden, produzieren die Talgdrüsen an den Lidrändern falsche Fette und es kommt zu einer Besiedelung von Bakterien. So wird das Gleichgewicht der Fette auf den Schleimhäuten endgültig durcheinandergebracht: Die Fette werden von der schützenden Hautflora verstoffwechselt und in reizende Substanzen zerlegt.

Was hilft?

Gegen die Reizsubstanzen an der Lidkante hilft eine sanfte, hautschonende Lidhygiene ohne Chemie oder irritierende Substanzen. Dafür die Haut zwischen den Wimpern mit lauwarmem Wasser reinigen und mit einem Wattestäbchen vorsichtig über die Talgdrüsen wischen. Auch tägliche Wäremanwendungen sind hilfreich. Hierfür gibt es spezielle Wärmepads, die sich in der Mikrowelle auf rund 40 Grad erhitzen lassen. Werden diese für wenige Minuten auf den Lidrand aufgelegt, mildert dies den Juckreiz und beugt Entzündungen vor. Bei der Durchführung dieser Pflegerituale müssen Blepharitis-Patienten unbedingt konsequent sein, da die Entzündung sonst schnell wieder zurückkehrt.

 

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