Blond, brünett oder rothaarig: Stirbt Ihre Haarfarbe bald aus?

haarfarben
Ist Ihre Haarfarbe vom Aussterben bedroht?
Foto: Istock

Sie sind sexy, verführerisch und heiß: Blondinen gelten als Sexsymbole. Doch Wissenschaftler prognostizieren, dass es sie schon bald nicht mehr geben könnte. Blonde Gene verschwinden nach und nach. Auch rote Haare sind vom Aussterben bedroht.

Weltweit sind nur rund zwei Prozent aller Frauen naturblond. Bei den Männern sind es immerhin sechs Prozent. In Deutschland gibt es rund acht Prozent blonde Frauen. Die Zahlen zeigen: Schon jetzt sinkt der Anteil an Blondinen in der Bevölkerung. In den letzten 50 Jahren soll die Zahl naturblonder Menschen von 40 auf 15 Prozent in der Gesamtbevölkerung gefallen sein.

Grund für die Wissenschaftler davon auszugehen, dass es natürliche Blondinen bald nicht mehr geben wird, ist die Vererbungslehre. Gene, die für unsere Haarfarbe zuständig sind, werden rezessiv vererbt. Das heißt, wenn eine blonde Frau mit einem dunkelhaarigen Mann ein Kind bekommt, wird dieses in der Regel dunkelhaarig. Das liegt daran, dass das Gen für dunkle Haare dominant ist.

Alarmstufe "Rot"

Aber auch für eine andere Haarfarbe gilt Alarmstufe "Rot". Wer rotes Haar hat, wird zusehend zur Rarität. Klimawandel und Vererbung lassen auch diese Haarfarbe aussterben. Wissenschaftler gehen sogar so weit und behaupten, dass es bis zum Jahr 2100 keine rothaarigen Babys mehr geben und das Gen für rotes Haar nicht mehr vererbt wird.

Aber auch der Klimawandel soll Schuld sein. Denn zu viel Sonne lässt evolutionär auch rotes Haar verschwinden, weil dieses weniger gut gegen Sonneneinstrahlung schützt. Da ist es auch kein Wunder, dass es die meisten rothaarigen Menschen im regnerischen Schottland gibt.

Blondes have more fun

Aber keine Angst: Auch weiterhin mischen blonde und rothaarige Menschen die Haarfarben auf, denn mit blond hat man - glaubt man Rockstar Rod Stewart - am meisten Spaß. Und wer nicht von Natur aus blond sein sollte, der kann nachhelfen.

Kategorien: