Blutvergiftung

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Definition, Ursachen und Krankheitsverlauf einer Blutvergiftung

Bei einer Blutvergiftung (medizinisch: Sepsis) überschwemmen Keime den Körper. Zu kleinen Wunden kommt es im Alltag häufig. Nach einigen Schrecksekunden sind sie meist schnell vergessen. Doch viele Menschen ahnen nicht, dass ein harmlos erscheinender Schnitt unter ungünstigen Umständen eine Blutvergiftung verursachen kann. Auch Infektionen innerer Organe oder ein vereiterter Zahn sind mögliche Ursachen der lebensbedrohlichen Krankheit. Besonders gefährdet sind Menschen mit einem geschwächten Immunsystem. Die Keime - meist handelt es sich um Bakterien - gelangen in den Blutkreislauf und breiten sich über den Organismus aus.

Es kommt daraufhin unkontrollierten Entzündungen und Schwellungen. Schwere Störungen und Ausfälle von mehreren Orga nen gleichzeitig sind möglich. Den erkrankten Personen drohen Kreislaufkollaps und Tod, wenn sie nicht umgehend notärztlich behandelt werden. Die Betroffenen leiden unter starker Abgeschlagenheit, Fieber, Schüttelfrost, fahler Haut, Übelkeit und Erbrechen. Der Blutdruck kann stark absinken und das Herz schlägt oft hektisch. In manchen Fällen kündigt sich eine Blutvergiftung durch bläuliche oder rötliche Streifen auf der Haut an. Sie zeigen, dass Keime durch die Lymphbahnen wandern und demnächst in den Blutkreislauf übertreten können. Sofort einen Arzt alarmieren!

Behandlung der Blutvergiftung

Medikamente wie Antibiotika bekämpfen die Krankheitskeime. Infizierte Wunden werden vom Arzt gesäubert. In manchen Fällen sind chirurgische Eingriffe an befallenen Organen, künstliche Beatmung und Blutwäsche nötig.

Vorbeugen und Selbsthilfe bei Blutvergiftung

Um einer Blutvergiftung vorzubeugen, ist es besonders wichtig, Wunden - auch kleine - stets sorgfältig desinfizieren. Außerdem sollte man auf eine gesuinde Ernährung achten, um seine Immunabwehr zu stärken.

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