Bondage: So funktionieren die heißen Fesselspiele

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Die besten Sex-Tipps von Flic Everett

Mehr Exotik für die Erotik! Hier erfahren Sie von Flic Everett, wie Bondage funktioniert.

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Bei dieser Sextechnik geht es um Fesselspiele. Unter Fesseln rangiert alles von Schaumstoffhandschellen an den Handgelenken bis hin zur Ganzkörperfesselung, bei der Sie mit Lederbändern an Füßen, Taille, Händen auf einem Stuhl vertäut sind.

Aber unabhängig davon, ob Sie die Light-Version oder die komplette Politiker-im-Bordell-Nummer ausprobieren wollen - der Sinn und Zweck ist immer der, dass Sie in Ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt sind, was sowohl Sie als auch Ihren nicht-gefesselten Partner sexuell stimulieren soll.

Das Spannende daran ist zum einen das Element der Unterwürfigkeit - dem Partner die Verantwortung für alles zu überlassen kann etwas Befreiendes haben - und zum anderen, dass Sie sich viel stärker auf das konzentrieren, was mit Ihrem Körper geschieht.

Falls Sie es noch nie zuvor gemacht haben, müssen Sie allerdings damit rechnen, dass es Ihnen nicht gefällt. Daher sollten Sie unbedingt vorher ein Wort oder ein Zeichen vereinbaren, auf welches hin Sie das Ganze sofort abbrechen. Und versuchen Sie nicht, ihm vorzugaukeln, dass Sie sich bestens fühlen, während Sie sich in Wirklichkeit entsetzlich hilflos vorkommen, oder Ihnen gar irgendetwas weh tut - hier geht es um Spaß, nicht um fiese Mutproben.

Schals sind nicht so fest wie Handschellen, aber benutzen Sie ausschließlich Seiden- oder Baumwollschals, niemals Nylon. Andernfalls liegen Sie zwei Stunden später mit schmerzenden Armen da, während er versucht, die Knoten mit dem Brotmesser aufzusäbeln. Legen Sie am besten immer eine ordentliche Schere in Griffnähe, damit Sie schnell handeln können, wenn irgendwo etwas abschnürt!

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Sobald Sie gefesselt, sind - und die ersten Male beschränken Sie sich besser darauf, sich nur die Hände fesseln zu lassen -, kann er Sie entweder mit dem Mund befriedigen oder Sie überall küssen und streicheln. (Mehr Fesseln können Sie immer noch später ausprobieren, wenn Sie wissen, was Ihnen gefällt und was nicht.)

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Recht neckisch ist es auch, wenn er sich erst Ihrer Klitoris, dann Ihren Brüsten, dann wieder Ihrer Klitoris und so fort zuwendet, bis Sie um intensivere Zärtlichkeiten betteln. Durche eine Augenbinde können Sie die Spannung noch steigern, weil Sie die Berührungen dadurch intensiver wahrnehmen. Auf einen Knebel sollten Sie jedoch besser verzichten - Sie wollen schließlich nicht Pulp Ficiton nachstellen.

Natürlich können auch Sie ihn fesseln und ihn auf die langsame Art befriedigen. Ein paar Streicheleinheiten mit der Hand, einen Moment warten, dann wieder ein paar Handstriche, und so weiter. Er wird Sie anflehen, ihm mehr zu gönnen, wie ein Verdurstender in der Wüste, aber halten Sie ihn ruhig noch ein wenig hin. Wenn Sie ihn am Ende zum Orgasmus bringen, wird es für ihn besser sein als alle Milleniumsfeuerwerke zusammen.

Oder Sie setzen sich rittlings auf ihn und ziehen den Sex ebenso in die Länge. Diese Technik ist ein echter Hit, und Sie werden die Kontrolle genießen, die Sie über das Geschehen haben, während er Ihnen ausgeliefert ist. Der Sex gestaltet sich ungleich schwieriger, wenn Sie ganz gefesselt sind - ausgenommen Sie haben die Hände über dem Kopf zusammengebunden und die Beine gespreizt. Wie gesagt, in der Position fühlt man sich leicht sehr wehrlos, aber wenn Sie Gefallen daran finden, nur zu.

Eine Alternative zum Fesseln im Bett ist, sich an einen Stuhl zu fesseln. Wählen Sie aber bitte einen stabilen Stuhl, ja?

Im Grunde genommen können Sie sich an eine Vielzahl von Gegenständen fesseln - schwere Möbelstücke, Bettpfosten, sogar aneinander. Verzichten Sie jedoch bitte auf Lampenpfähle, Brückengeländer und Bäume, falls Sie nicht versessen darauf sind, harmlose Hundehalter zu schockieren.

NIE und unter GAR KEINEN UMSTÄNDEN sollten Sie sich gegenseitig irgendetwas UM DEN HALS binden. Beim Sex geht es schließlich um Spaß und nicht um vorzeitiges Ableben.

Dieser Text ist ein Auszug aus dem Buch "Come on, Baby! Die besten Sex-Tipps für Frauen" von Flic Everett (mvg Verlag).

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