Boule mit Durchblick

boule mit durchblick
Boule im SHAPE-Test
Foto: iStockphoto.com

SHAPE-Test: Boule

Heute schon geboult? Wir ja, und zwar zum ersten Mal. Wie wir uns beim Pétanque-Spiel geschlagen haben, erfahren Sie hier.

Wenn ich den Boule-Spielern im Münchener Hofgarten zusehe, werden Kindheitserinnerungen an die Familienurlaube in Frankreich wach. Schon damals war ich von der entspannten Sportart extrem angetan. Und viele, viele Jahre später komme ich endlich in den Genuss, mich selbst an den Kugeln auszuprobieren.

Und damit ich mit Adleraugen dabei bin, begleitet mich die tolle Freudenhaus-Brille mit den neuen graphitgrünen „Signature“-Brillengläsern von Transitions. Das besondere an diesen Gläsern ist, dass sie bei wechselnden Lichtverhältnissen eine möglichst natürliche Sicht versprechen. Und genau das kann ich bei meiner ersten abendlichen Pétanque-Runde gut gebrauchen. Ich bin schon sehr gespannt, sowohl auf das Outdoor-Vergnügen als auch auf meine Sicht.

Auf die Plätze, fertig, Boule!

Unsere Coachs für den Abend: drei Boule-Größen aus München. Und die machen uns erst mal mit ein paar geschichtlichen Hintergründen und den wichtigsten Regeln des Pétanque-Spiels vertraut. Dann werden wir in unterschiedliche Teams eingeteilt und schon kann unser kleiner Boule-Wettkampf beginnen. Wir spielen eine so genannte Doublette. Das bedeutet zwei Team mit je zwei Spielern treten gegeneinander an. Jeder Spieler hat drei Kugeln, das macht sechs Kugeln pro Mannschaft.

Zunächst wird ausgelost, welches Team den Auftakt gibt. Unser Team hat die Ehre. Meine Teamkollegin zieht auf dem Boden einen Kreis von 30 bis 50 Zentimetern. Von dort aus wirft sie die kleine hölzerne Zielkugel, die in der Boule-Szene liebevoll „Schweinchen“ genannt wird. Und das ist gar nicht so einfach, denn beim „Boul’schen Anwurf“ gibt es so einiges zu beachten: die Zielkugel muss mindestens sechs Meter, aber nicht weiter als zehn Meter fliegen. Und sie muss einen Meter von Hindernissen entfernt zum Liegen kommen. Dann mal los.

Durchblick beim Spiel

Sorgen für Durchblick: Die „Signature“-Brillengläser von Transitions

Der erste Wurf meiner Teamkollegin ist eindeutig zu weit, das sehe ich auf den ersten Blick. Denn obwohl ich in Richtung der niedrig stehenden Sonne blicke, bin ich dank der „Signature“-Gläser in meiner Brille kein bisschen geblendet. Ich habe nicht wirklich bemerkt, dass sich die Gläser verdunkelt haben, denn die Sicht ist nach wie vor natürlich und nicht abgedunkelt. Der heimliche Blick aufs Handydisplay zeigt mir allerdings, dass die Gläser dunkelgrün gefärbt sind. Ich bin gespannt, wie mein Durchblick wird, wenn es anfängt zu dämmern. Weiter zum Spiel.

Inzwischen hat meine Teampartnerin die Zielkugel perfekt geworfen, jetzt muss ich versuchen, meine erste Kugel möglichst nah an der Zielkugel zu platzieren. Und hopp! Für den Anfang gar nicht so schlecht. Jetzt haben unsere Gegner das „Wurfrecht“ und müssen versuchen, noch näher an die Zielkugel heranzukommen. Mist, sie sind näher dran. Also sind wir wieder an der Reihe. Wir versuchen, die Kugel unserer Gegenspieler zu „drücken“ oder „wegzuschießen“, leider ohne Erfolg. Alors, encore une fois. Nachdem jede Mannschaft alle sechs Kugeln verspielt hat, werden die Punkte gezählt.

Der bessere Wurf gewinnt

Die Mannschaft, die am nächsten an die Zielkugel herangekommen ist, erhält einen Punkt. Hat sie noch eine weitere Kugel näher an der Zielkugel als der Gegner, gibt es zwei Punkte. Das Ganze lässt sich bis auf sechs Punkte steigern. In unserem Fall bedeutet das: 1:0 für unsere Gegner. Und zu Belohnung dürfen die Gewinner das nächste Spiel beginnen. Gespielt wird, bis einer von uns sechs Punkte hat. Dann werden die Gegner gewechselt.

Und so boulen wir mit jeder Menge Spaß vor uns hin und merken gar nicht, wie die Zeit vergeht. Dabei ist es schon ziemlich dunkel geworden. Aber auch das ist mit den Transitions-Gläsern kein Problem, denn sie reagieren schnell auf unterschiedliche Lichtverhältnisse und haben sich schon längst aufgehellt, ohne dass ich es wirklich bemerkt habe. Ich bin beeindruckt. Wenn schon nicht von unserer Teamleistung beim Boule-Wettkampf, dann immerhin von meiner neuen Brille. Und immerhin sind wir Dritter geworden, von vier Mannschaften.

Fazit: Ich bin Fan. Und zwar zum einen von den „Signature“-Brillengläsern von Transitions. Denn ob bei Sonne, in der Dämmerung oder im Dunkeln – ich hatte dank ihnen während der ganzen Zeit den perfekten Durchblick. Und ich habe nicht einmal bemerkt, dass sie ihre Farbe von glasklar bis dunkelgrün durchgewechselt haben. Der ständige Wechsel von Korrektur- und Sonnenbrille hat endlich ein Ende.

Außerdem bin ich Fan vom Pétanque-Spiel. Auch wenn unser Team sich nicht wirklich mit Ruhm bekleckert hat, das kleine Turnier hat extrem viel Spaß gemacht und war extrem kurzweilig. Besonders gut hat mir die entspannte Atmosphäre auf dem Boule-Terrain gefallen und die Herausforderung, die doch nicht ganz leichte Metallkugel möglichst geschickt zu werfen. Was deutlich kniffliger ist als es aussieht. Das war ganz sicher nicht mein letzter Boule-Wurf.

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