#BringBackOurGirls: Michelle Obama, Cara Delevingne und andere engagieren sich

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BringBackOurGirls
Foto: @caradelevingne on Instagram, @michelleobama on Instagram , @aliciakeys on Instagram , @chungalexa on Instagram , Leona Lewis/Twitter , @irinashayk on Instagram

#BringBackOurGirls

Der Hashtag verbreitet sich rasant. #BringBackOurGirls ist eine Social-Media-Bewegung, die auf die Entführung der knapp 300 Schulmädchen in Nigeria aufmerksam machen möchte. Auch Prominente zeigen ihre Solidarität.

Michelle Obama ist zutiefst erschüttert. Am 10. Mai 2014 hielt sie zum ersten Mal statt ihres Mannes die wöchentliche Rundfunkansprache – und das zu einem traurigen Anlass. Die First Lady sprach über die Entführung der knapp 300 nigerianischen Schülerinnen durch die Terrorgruppe Boko Haram. Das Schicksal der am 14. April verschleppten Mädchen ist weiterhin ungewiss. Wie Terroristenführer Abubakar Shekau in einem Video verkündete, sollen sie verkauft oder zur Heirat gezwungen werden. Inzwischen (Stand 12. Mai) gibt es zwar Hinweise auf ihren Aufenthaltsort, doch die nigerianische Regierung scheint überfordert zu sein mit der Situation.

#BringBackOurGirls: Cara Delevingne

Stars versammeln sich unter #BringBackOurGirls

Die Präsidentengattin ist nicht die Einzige, der es schwerfällt, angesichts der verzweifelten Lage tatenlos zuzusehen. Sie sehe ihre eigenen Töchter in den entführten Mädchen, so Michelle Obama. Genauso wie andere Prominente, wie Cara Delevingne oder Alicia Keys , zeigte sie ihr Mitgefühl mit Familie und Freunden der Schülerinnen durch den Hashtag #BringBackOurGirls, der aktuell millionenfach durchs Netz geht.

#BringBackOurGirls: Alicia Keys

#BringBackOurGirls: Was ist die reelle Wirkung?

Aus Expertensicht ist das Engagement via Hashtag zwar umstritten, gilt als sogenannter fauler Aktivismus, weil er lediglich das eigene schlechte Gewissen beruhigt, ohne dass tatsächlich gehandelt wird. Auch wenn die reelle Wirkung gering sein mag, ist die Social-Media-Solidarität jedoch immer noch besser als völlige Ignoranz. Allerdings bleibt es bei Bewegungen solcher Form leider nicht aus, dass Stars sie als Plattform für ihre eigene Selbstdarstellung nutzen und ihrem Narzissmus freien Lauf lassen. So präsentierte sich das russische Unterwäsche-Model, Cristiano-Ronaldo-Freundin Irina Shayk , mit nackter Brust und lasziv aufgeworfenen Schmolllippen, um den Hashtag (oder vielmehr ihre eigene Schönheit?) zu promoten.

#BringBackOurGirls: Irina Shayk

#BringBackOurGirls: Leona Lewis

#BringBackOurGirls: Alexa Chung

#BringBackOurGirls: Hilaria Baldwin

Was Peaches Geldof in ihrer letzten Kolumne schrieb, lesen Sie hier.

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