Brot aufbewahren: Ein aufgeschnittener Apfel hält frisch

brot aufbewahren
Jeder fünfte Haushalt weiß nicht, wie man Brot aufbewahren soll.
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So bleibt Brot länger frisch

Ein frisch gebackenes Brot ist etwas herrliches. Das richtige Brot aufbewahren umso wichtiger. Wie ein Apfel das Brot länger frisch hält? Tipps und Tricks.

Was für eine Verschwendung! Jeder Bundesbürger wirft im Jahr durchschnittlich zwölf Kilo Backwaren weg; jedes achte Brot landet also, statistisch gesehen, im Müll. Das meldet jetzt das Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. Hauptgrund: Jeder fünfte Haushalt weiß nicht, wie man Brot aufbewahren soll.

Aber wie bleiben Baguette, Pumpernickel und Co. möglichst lange frisch und knusprig? "Brot muss atmen, sollte deshalb nicht luftdicht gelagert werden", TV-Haushaltsexpertin Yvonne Willicks (42) erklärt, wie Sie Brot aufbewahren.

Ideal ist ein Tontopf, da die Poren Feuchtigkeit aufnehmen und sie bei Bedarf wieder an das Brot abgeben. Angeschnittene Laibe am besten mit der Schnittfläche nach unten lagern. Wischt man den Behälter einmal wöchentlich mit Essig aus, hat auch Schimmel keine Chance.

Im Gefrierbeutel kann Brot zudem gut für mehrere Wochen eingefroren werden. Yvonne Willicks: "Am besten scheibenweise portionieren und bei Bedarf im Toaster rösten."

Tipp: Greifen Sie lieber zu Vollkornbrot, das hält bis zu sieben Tage länger als Weißbrot.

Wussten Sie, dass ein aufgeschnittener Apfel beim Brot aufbewahren helfen kann? Einfach mit in den Brotkasten legen. Da er nach und nach seine Feuchtigkeit an das Brot abgibt, wird es vor dem schnellen Austrocknen bewahrt. Apfel dann nach einigen Tagen austauschen.

Eine lockere Krume und eine knusprige Kruste - frisches Brot schmeckt einfach am besten. Deshalb ist das richtige Brot aufbewahren wichtig. Nur so haben Sie lange freude daran.

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