Brustkrebs-Vorsorge: Fünf Minuten können Ihr Leben retten

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Brustkrebs ist einer der häufigsten Krebsarten bei Frauen.
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Am 4. Februar ist Weltkrebstag. Die deutsche Krebshilfe nutzt diesen Tag, um auf die tückische Krankheit aufmerksam zu machen. Laut des Statistischen Bundesamtes ist bei Frauen die häufigste Krebstodesursache Brustkrebs. Doch Brustkrebs ist heilbar. Wenn er früh erkannt wird. Dabei spielen Sie selbst die wichtigste Rolle. Nehmen Sie sich die Zeit dafür.

Kaum eine Diagnose ist für Frauen schlimmer. Jährlich werden rund 55.000 Brustkrebs-Neuerkrankungen diagnostiziert. Die beste Vorsorge ist noch immer das Selbstabtasten des Busens. Mindestens einmal im Monat sollte sich deshalb jede Frau eingehend mit ihrer Brust befassen, sie beobachten und abtasten. Das dauert nicht länger als fünf Minuten. Wichtig: Wenn man etwas Ungewöhnliches spürt, umgehend einen Arzt aufsuchen! Und keine Panik: Vier von fünf Knoten sind gutartig.

Einen Beitrag für die Brustkrebs-Vorsorge leistet das Projekt "Discovering hands" (zu deutsch: entdeckende Hände). Dr. Frank Hoffmann, Gynäkologe aus Duisburg, hatte die Idee, den ungewöhnlich gut ausgeprägten, sensiblen Tastsinn blinder Frauen bei der Früherkennung von Brustkrebs gezielt einzusetzen. Mit der Universitätsfrauenklinik Essen, die das Vorhaben wissenschaftlich begleitet, initiierte er das Projekt.

Brustkrebs ist die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. "Gerade deshalb", so Dr. Hoffmann, "kommt der Vorsorge so große Bedeutung zu." Der Gynäkologe weiß, dass Ärzte eine gründliche Brust-Untersuchung oft aus Zeitmangel nicht leisten können: "Ich bin überzeugt, dass wir mit unserer Methode Brustkrebs früher und genauer erkennen können als bisher." Wichtig: die medizinische Tastuntersuchung (im Rahmen des Projekts noch kostenlos) ersetzt nicht den Arzt und erstellt auch keine Diagnose.

Wir zeigen Ihnen in unserer Bildergalerie, wie Sie Ihre Brust am besten abtasten:

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