Burger King: Zustände in Yi-Ko-Filialen weiterhin grauenvoll

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Foto: Burger King

Enthüllungsjournalist Wallraff

Alle Burger King Filialen, die von der Yi-Ko-Holding betrieben wurden, sind dicht. Journalist Wallraff deckt auf: Die Zustände haben sich nicht verbessert.

Abgelaufene Lebensmittel, mangelnde Arbeitssicherheit und übergangene Arbeitsverträge - dem größten Franchiseunternehmen Burger Kings, der Yi-Ko-Holding, wurde vergangene Woche gekündigt, weil sich an den grauenvollen Zuständen nichts geändert haben soll.

Im Früher 2014 hat das Team um Enthüllungsreporter Günter Wallraff undercover in einigen Burger King Filialen ermittelt und katastrophale Missstände aufgedeckt. Die Folge: Zwei der betroffenen Filialen wurden sofort geschlossen. Ein halbes Jahr später trennte sich Burger King von seinem größten Franchiseunternehmen fristlos . Mittlerweile sind alle 89 Filialen, die von der Yi-Ko-Holding betrieben wurden, geschlossen.

Burger King Chef Andreas Bork zu BILD : "(...) Nach dem Hygiene-Skandal im Mai hat sich zunächst vieles verbessert, doch seit dem Sommer gab es wiederholt Verstöße gegen die geschlossenen Vereinbarungen. Daher haben wir gestern alle Verträge fristlos gekündigt.“

Und tatsächlich - es hat sich nichts verändert. Enthüllungsjournalist Wallraff hat noch einmal verdeckt bei Burger King ermittelt und ist zum zweiten Mal auf unzumutbare Zustände gestoßen.

1. Eine Undercover-Reporterin konnte beobachten, wie abgelaufene Lebensmittel umetikettiert und als knackig verkauft, wurden.

2. Alte Brötchen, die bereits das MHD überschritten haben, sollen in neue Verpackungen mit falschen MHD eingetütet worden sein.

3. Auch die Arbeitssicherheit scheint sich nicht verbessert zu haben. Noch immer bedienen die Mitarbeiter gefährliche Schneidegeräte ohne den Schutz spezieller Handschuhe.

4. Das Prekäre: In einer Filiale tropfte Toilettenwasser aus dem 1. Stücke in die Küche des EG. Die Yi-Ko-Holding wollte für die Reparatur nicht mehr als 150 € zahlen, heißt es.

Es wird deutlich: Die Zustände bei Burger King haben sich seit dem ersten Besuch von Enthüllungsjournalist Wallraff nicht verbessert - im Gegenteil! Die Trennung der Yi-Ko-Holding eigentlich nur eine Frage der Zeit.

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