Busen: Geheimnisse rund um unsere Brüste

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Antworten aus der Forschung über unsere Brüste

Was haben Brüste und Hammer (ja das Werkzeug) gemeinsam? Warum sind Männer überhaupt so sehr auf den Busen fixiert? Fragen über Fragen... Wir liefern Antworten!

Wir lieben sie oder möchten sie dringend verändern, gleichgültig sind sie uns aber nie: unsere Brüste. Wie in jeder engen Beziehung gibt es auch hier die ein oder andere Frage - wir klären auf! Mal spannend, mal witzig.

Hier die spannenden Fakten rund um die weiblichen Brüste:

1. Frühe Anziehungskraft: US-Forscher fanden heraus: Menschliche Männer sind die einzigen Lebewesen, die von Anblick und Berührung der weiblichen Brust erregt werden. Die Wissenschaftler glauben, dass die menschliche Brustfixierung mit der engen Bindung des Säuglings an die Mutter zu tun hat, da beim Stillen bei Mutter und Baby Glückshormone ausgeschüttet werden.

2. Bloß nicht hängen lassen: Das fetthaltige Brustgewebe selbst lässt sich durch Sport nicht straffen, aber man kann den Brustmuskel trainieren und so gegen die Erdanziehungskraft arbeiten. Effektive Lifting-Hilfen sind Brustschwimmen oder Boxtraining.

3. Komfortabel verpackt: 80 C gilt als deutsche Durchschnitts-BH-Größe, allerdings verschätzen sich angeblich acht von zehn Frauen beim Kauf. Gründe: 1. Die Größen fallen bei jedem Hersteller unterschiedlich aus. 2. Im Laufe des Lebens kann sich die Körbchengröße bis zu sechsmal ändern. Tipp: im Fachgeschäft beraten lassen und das hier lesen.

4. Macht Silikon depressiv? Rätselhafter Zusammenhang: Laut US-Gesellschaft der plastischen Chirurgen haben Frauen mit künstlichen Brüsten ein dreifach erhöhtes Suizidrisiko. Also doch lieber auf die natürliche Ausstattung setzen!

5. Freiheit für die Oberweite: Seit über 15 Jahren erforscht der französische Sportmediziner Jean-Denis Rouillon die Wirkung von Büstenhaltern und rät: zu Hause lieber "ohne" herumlaufen - das sorgt für eine bessere Haltung, weniger Rückenschmerzen und tiefere Atmung.

6. Vorliebe je nach Geldbeutel? Gut betuchte Männer stehen laut Studie eher auf einen kleinen Busen, Geringverdiener bevorzugen es üppig. Vermutung der Forscher: Fettpolster im großen Busen werden von Männern mit kleinem Geldbeutel unbewusst mit Wohlstand gleichgesetzt.

7. Vorsicht, Strafe! Falls du Oben-ohne-Fan bist: Im Urlaub lieber vorher klären, ob das in dem Land, in dem du gerade bist, erlaubt ist. Teilweise muss man mit Geldstrafen rechnen, in muslimisch geprägten Ländern wie Malaysia oder Indonesien droht sogar Gefängnis.

8. Die perfekten Maße: Schönheit bleibt Geschmackssache. Aber: Ein britischer Schönheitschirurg verglich die Brüste besonders attraktiver Models miteinander und wertete das "Material" zahlenmäßig aus. Ergebnis: Bei auffallend wohlgeformten Exemplaren liegen 45 Prozent der Brust oberhalb der Brustwarzenlinie, 55 Prozent liegen unterhalb. Die Brustwarzen zeigen in einem Winkel von 20 Grad nach oben.

9. Hingucker: 47 Prozent der Männer geben zu, beim ersten Blickkontakt auch auf den Busen zu schauen. Übrigens: Brüste haben auf Männer dieselbe durchschlagende Wirkung wie der Anblick eines Hammers! Wie die Uni Princeton belegte, werden dabei gleiche Hirnareale aktiviert. Ist ja der Hammer...

10. Die beste Ausrede für Männer: "Hey, meine Augen sind hier oben!" Darauf haben Männer jetzt die beste Antwort, denn das Betrachten von Frauenbrüsten ist für Männer tatsächlich gesund! Schon zehn Minuten Brüste-starren ist genauso gesund wie eine halbe Stunde körperliche Betätigung. Das will eine deutsche Studie herausgefunden haben, die im New England Journal of Medicine veröffentlichet wurde. Das regelmäßige Betrachten von Frauenbrüsten soll die Lebenszeit sogar um vier bis fünf Jahre verlängern. Denn durch die sexuelle Erregung wird der Herzschlag beschleunigt und die Blutzirkulation angeregt, Das verringert das Risiko von Schlaganfällen und Herzinfarkten um 50 Prozent. Na dann...

11. Gigantisch: Der größte BH der Welt gehört laut "Guinness Buch der Rekorde" der Amerikanerin Norma Stitz. Sie trägt die Größe 140Y, das entspricht 203 Zentimetern Brustumfang. Ihre Brüste, die diesen Riesen-BH füllen, sind übrigens komplett echt.

12. Zahlen, die die Welt braucht: Nach einer Studie aus England hüpfen die Brüste einer durchschnittlich gebauten Frau beim Joggen pro Schritt um neun Zentimeter.

13. Speedy Gonzales: Der Deutsche Thomas Vogel öffnet mit einer Hand 56 BHs in der Minute - Weltrekord.

14. Warum werden unsere Nippel bei Kälte hart? Dieser "pilomotorische" Reflex stammt von unseren Vorfahren, die noch Haare am ganzen Körper besaßen. Muskelfasern am Fell zogen sich bei Kälte zusammen, ließen die Haare abstehen und konservierten so Wärme an der Hautoberfläche. Heute bemerken wir diesen Effekt nur noch an Gänsehaut oder eben an aufgestellten Nippeln.

15. Und warum bei Erregung? Es passiert nicht immer, aber oft, dass sich die Brustwarzen verhärten, wenn uns etwas erregt. Bei direkter Berührung ist es kein Wunder: Winzige Muskelzellen im Nippel ziehen sich bei Berührung zusammen. Darüber hinaus funktioniert die "Erregung" des Nippels im Hirn aber ähnlich wie die genitale Erregung des Mannes.

16. Der erste BH: Zwei Taschentücher und rosafarbene Bänder - so sah der erste BH aus, den die US-Erfinderin Mary Phelps Jacob 1914 zum Patent anmeldete und dieses für umgerechnet 1100 Euro an einen Korsetthersteller verkaufte.

17. So viele BHs hat jede Frau: Im Durchschnitt besitzt jede Deutsche zehn Büstenhalter, wobei sie jedes Jahr drei durch neue Modelle ersetzt. Denn ein BH hält im Schnitt nur ein halbes Jahr. Laut Bundesverband des Deutschen Textilhandels geht jährlich Wäsche für 3,7 Milliarden Euro über die Ladentheke. Nur zu Zeiten der sexuellen Revolution (60er-/ 70er-Jahre) verbuchte der Unterwäsche-Markt deutliche Einbußen.

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