Butter oder Margarine: Was ist gesünder?

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Butter oder Margarine? Der persönliche Geschmack entscheidet.
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Gesunder Brotaufstrich

An der Frage, welches der bessere Brotaufstrich ist, scheiden sich die Geister: Die einen schwören auf ein gutes Butterbrot, andere auf gesunde Margarine. Doch wem sollte man wirklich den Vorzug geben?

"Da Streichfett nicht in großen Mengen verzehrt wird, ist es für den gesunden Menschen gleich, wozu er greift", sagt Silke Restemeyer (43) von der Gesellschaft für Ernährung (DGE). Beide haben den gleichen Fettgehalt von rund 80 Prozent. "Daher sollte man täglich nicht mehr als 15-30 Gramm (2 Esslöffel) davon verbrauchen", sagt die Expertin.

Butter als tierisches Fett hat mehr gesättigte Fettsäuren als pflanzliche Margarine, die vor allem ungesättigte Fettsäuren enthält. Gesättigte Fette können den Cholesterinspiegel erhöhen, ungesättigte ihn dagegen senken. Aber Butter ist dann die bessere Wahl, wenn Margarine z. B. zu viele gehärtete Fette enthält. Die machen das Pflanzenöl streichfähig, können jedoch Fehlfunktionen im Körper begünstigen. Achten Sie darum in der Zutatenliste auf gehärtete Fette. Ein Plus für die Butter sind auch die natürlichen Vitamine A, D, E, K. Dafür nehmen sich beide im Kaloriengehalt nichts: 100 Gramm Butter haben 741 Kilokalorien, Margarine 717.

Es ist also kein großer Unterschied, ob Sie zu Butter oder Margarine greifen: Lassen Sie Ihren Geschmack entscheiden.