Carolina Herrera: Gar nicht begeistert vom New Yorker Streetstyle

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Wenn die Grand Dame zum Rundumschlag ausholt, möchte man sich am liebsten noch mal umziehen gehen...
Foto: Getty Images

Was die Designerin vom Stil des Big Apple hält

New York – Modehauptstadt und der Ort, an dem Stil und Geschmack zu Hause sind. Denkt man! Carolina Herrera sieht das ganz anders. Und die Designerin muss es ja wissen…

Nach Meinung der amerikanischen Modeschöpferin sind die New Yorker derzeit nicht besonders vorteilhaft gekleidet: „Heute Morgen, als ich im Stau stand, habe ich mir die Leute auf der Straße angeschaut und ich dachte: ‚Was ist hier los?‘“ Von der Philosophie, dass jeder tragen darf, was er möchte, hält die Designerin anscheinend nicht allzu viel. „Man muss sich so kleiden, dass es dem Körper schmeichelt. Nur, weil Miniröcke gerade im Trend sind, heißt das nicht dass du auch einen tragen musst. Manche Leute haben nicht die Beine – oder das Alter dafür.“ sagte Carolina Herrera im Interview mit Haute Living.

Besonders schwer tut sich die Designerin allerdings mit dem Crop-Top-Trend ; für gewöhnlich trügen nämlich genau die Leute die kurzen Shirts, die es sich nicht leisten könnten.

An Michelle Obama sollte man sich da schon eher ein Beispiel nehmen, die ziehe sich schließlich modern und ihrer Figur entsprechend an . Kein Wunder, dass die First Lady zu den besten Kunden der Designerin zählt.

Zugegeben, ein bisschen Recht hat Carolina Herrera schon - aber wer läuft schon absichtlich schlecht gekleidet rum? Vielleicht sollte die Designerin nebenher noch Beratungen für modisch desorientierte New Yorker anbieten... Vorerst hat sie dafür aber keine Zeit, denn schon morgen startet die New Yorker Fashion Week, bei der auch ihre neueste Kollektion präsentiert wird.

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