Champagner im Test: Gutes muss nicht teuer sein!

champagner
Der teuerste Champagner stammt "aus dem Meer" und kostet 200.000 Euro pro Flasche.
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Inhalt
  1. Champagner kaufen
  2. Champagner im Test
  3. Comte de Brismand, Lidl, 12,99 Euro
  4. Grand Plaisir, Edeka, 12,99 Euro
  5. Charles Bach, Rewe, 12,99 Euro
  6. Veuve Durand, Aldi, 12,99 Euro
  7. Comtesse Marie-Louise, Penny, 12,99 Euro

Champagner kaufen

Champagner zum Schnäppchen-Preis! Wir haben für Sie die Korken knallen lassen und den Geschmackstest gemacht. Im Champagner-Duell: Flaschen unter 13 Euro.

Gießt man guten Champagner ins Glas, steigen die Kohlensäure-Perlen fein und klein und wie an einer Schnur empor. Der Schaum sprudelt kurz, bevor er sich langsam setzt. Er duftet frisch, ein wenig nach Hefe. Schmeckt zart, nie zu intensiv oder schwer.

Hört sich gut an - ist aber zu teuer? Von wegen: Wer guten Champagner kaufen möchte, kann dies auch im Discounter oder Supermarkt tun. Und zwar zum Schnäppchen-Preis! Wir haben für Sie die Korken knallen lassen und den Geschmackstest gemacht.

Übrigens, wussten Sie schon ...

... dass Champagner kühler als Weißwein serviert wird? Sechs bis neun Grad ist die ideale Trinktemperatur, dann perlt er wirklich gut! Ein Weißwein darf auch so um die zwölf Grad haben (je traubiger, desto wärmer).

... dass man beim Öffnen nur den Korken dreht? Die Flasche leicht schräg halten, circa im 45-Grad-Winkel. Sobald der Korken raus ist, den Daumen auf die Öffnung halten - mehr als ein "pffffft" sollte man dann nicht hören.

... dass es nur einen Champagner gibt, den man auf Eis trinkt? Bei Sekt funktioniert das ja eigentlich immer, gerade im Sommer. Aber bei Champagner gehört das Eis nur in den Kühler. Außer bei einer Sorte: Der "Moët & Chandon Ice Impérial" (ca. 50 Euro) wurde extra dafür komponiert.

... dass man Champagner heute aus Weißweingläsern trinkt? Genau, das sieht man jetzt häufig. Typisch sind sonst Flöte oder Tulpe. Nicht mehr so gern: flache Schalen. Wichtig: Die Gläser müssen blitzsauber sein, sonst werden die Perlen und der Schaum zerstört.

... dass Champagner sensibel ist? Angebrochene Flaschen nicht zu hart abstellen, er schäumt dann schnell über. Und immer mit einem Bügelverschluss verschließen, der Silberlöffel bringt nix.

Champagner im Test

Comte de Brismand, Lidl, 12,99 Euro

Riecht frisch und ein kleines bisschen nach Hefe. Im Geschmack ist er ganz sanft, nicht zu intensiv und trocken. FAZIT: Gefällt uns sehr gut! Fruchtig, aber nicht zu süß. Trocken, aber nicht zu herb.

Grand Plaisir, Edeka, 12,99 Euro

Prickelt richtig schön auf der Zunge, schmeckt fruchtig und frisch! Außerdem hat er eine gelbe Farbe - so, wie man sich Champagner vorstellt. FAZIT: Kann mit den großen, teuren Marken mithalten!

Charles Bach, Rewe, 12,99 Euro

Sprudelt und schäumt schön, aber nicht zu doll. Lässt sich sehr gut trinken. FAZIT: Damit kann man nichts falsch machen: in keine Richtung zu intensiv. Schmeckte jedem von uns.

Veuve Durand, Aldi, 12,99 Euro

Sehr feine Perlenstränge, prickelt leicht - perfekt! Geschmacklich eher herb. FAZIT: Schmeckt unaufgeregt, lässt sich gut trinken. Aber nichts für Süßschnäbel.

Comtesse Marie-Louise, Penny, 12,99 Euro

Der prickelt so sehr, dass es fast schon kitzelt! Dazu sehr geschmacksintensiv und voller fruchtiger Aromen. FAZIT: Erinnert uns an Sekt, ist aber lecker. Besonders für die, die es süß mögen.

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