Charlene: Wird sie ewig im Schatten der unvergessenen Gracia stehen?

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Charlene gibt sich Mühe, aber fühlt sie sich wirklich wohl in ihrer Rolle?
Foto: Stephane Cardinale/People Avenue/Corbis

Am 30. Todestag der legendären Grace Kelly kommt die Wahrheit ans Licht

Grace Kelly nahm ihre Rolle als Fürstin an. Charlene tut sich noch etwas schwer damit.

Dass es nicht gerade leicht wird für sie, war allen klar: Als neue Fürstin von Monaco die Nachfolge der unvergessenen Gracia († 1982) anzutreten, ist wahrlich ein schweres Erbe für Charlene Wittstock (34). „Jeder Mensch ist einzigartig“, so hat sie selbst schon vor ihrer Hochzeit in einem Interview versucht, sich gegen den Vergleich mit der Legende zu wehren. Doch nun sieht es ganz so aus, als ob Charlene ewig im Schatten von Gracia stehen könnte ...

Zum 30. Todestag der einst so verehrten Landesmutter kam das Buch „Grace“ von Thilo Wydra (Aufbau Verlag, 22,99 Euro) heraus – und enthüllt überraschende Erkenntnisse. So beschreibt der Autor, wie unglücklich und verloren sich die junge Fürstin Gracia Patricia zunächst im Palast fühlte. Von einem Tag auf den anderen musste sie ihr Leben als gefeierter Hollywood-Star hinter sich lassen. Denn für den Hof kam es gar nicht in Frage, dass sie weiter als Schauspielerin arbeiten würde. Das Angebot von Alfred Hitchcock, die Hauptrolle in seinem Triller „Marnie“ zu übernehmen, musste sie absagen. Gracia soll deswegen echte Depressionen bekommen haben.

Die Parallele zu Charlene drängt sich geradezu auf. Auch sie war an ein ganz anderes Leben gewöhnt. Als erfolgreiche Schwimmerin genoss sie die Zeit mit ihrem Team, brauchte auf keine Hof-Etikette Rücksicht zu nehmen. Sie konnte ihr Talent nutzen, mit anderen jungen Leuten zusammen sein, trainieren und fröhlich feiern.

Dennoch gibt es einen großen Unterschied zwischen den beiden Frauen: Gracia nahm schließlich die Herausforderung an, meisterte ihre neue Rolle auf wunderbare Weise. Das Glück mit ihren drei Kindern trug gewiss dazu bei, dass sie ihr Schicksal akzeptierte. Charlene dagegen scheint davon weit entfernt zu sein. Nachwuchs ist bei ihr nicht in Sicht und bei ihren Auftritten an der Seite von Albert (54) sieht ein jeder, wie schwer es ihr fällt, Fürstin von Monaco zu sein. Froh wirkt sie nur, wenn sie mit dem Sport und ihrem alten Leben in Berührung kommt.

Schwägerin Stephanie (47) hatte es geahnt: „Die Aura meiner Mutter wird das Härteste für Charlene sein. Man wird sie immer wieder vergleichen“, sagte die Prinzessin einmal in einem TV-Interview. Der Schatten der unvergessenen Gracia – er wird Charlene ständig begleiten ...

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