Verhütungs-SpecialChemische Methoden

chemische methoden
Inhalt
  1. Anwendung
  2. Vor- und Nachteile
  3. Kosten 
  4. Pearl-Index 

Zu den chemischen Verhütungsmitteln zählen Gels, Cremes, Zäpfchen, Tabletten oder Schwämme, die in die Scheide eingeführt, Spermien abtöten oder lähmen.

 

Anwendung

Die Mittel werden mindestens zehn Minuten vor dem Sex eingeführt. Präparate, die einen Schaum bilden, sind dabei wesentlich sicherer, weil sich der Wirkstoff dadurch besser verteilt. Mittel, die den Wirkstoff Nonoxinol enthalten, haben eine spermienabtötende Wirkung.

Die so genannten Spermizide greifen die Samenzelle direkt an, lassen sie schrumpfen und auflösen. Daneben gibt es noch Mittel auf Basis von Zitronensäure und Milchsäure, die das Scheidenmilieu verändern, so dass die Spermien in ihrer Beweglichkeit gehemmt werden.

 

Vor- und Nachteile

Chemische Verhütungsmittel sind rezeptfrei in Apotheken erhältlich. Sie greifen nicht in den Hormonhaushalt ein und rufen keine Nebenwirkungen hervor. Allerdings können die chemischen Substanzen eine Reizung der Schleimhaut bei Frau und Mann hervorrufen.

 

Kosten 

Je nach Präparat ab sieben Euro.

 

Pearl-Index 

0,9 bis 36

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