Ciao, Tampon und Co.! Hier kommt die Menstruations-Unterhose

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Foto: Screenshot Instagram / dearkates

Die Alternative zu Binde und Tampon

Sie haben genug von den herkömmlichen Hygieneartikeln während der Monatsblutung? Dann könnten spezielle Unterhosen die Lösung sein...

Eine Frau bekommt in ihrem Leben im Durchschnitt etwa 500 Regelblutungen und gibt für Hygieneartikel insgesamt etwa 16.000 Euro aus. Nicht ganz wenig, finden wir. Hinzu kommt: Beim Einführen des Tampons ist auch immer ein gewisses Infektions-Risiko vorhanden. Doch was tun? Abhilfe können jetzt Menstruations-Unterhosen schaffen, die man während seiner "Tage" einfach anzieht. Klingt jetzt erstmal irgendwie gruselig, doch wie funktioniert das Ganze?

Die Unterhosen gibt es mittlerweile in unterschiedlichen Formen und Farben. Natürlich ist die Auswahl nicht so riesig, wie bei herkömmlicher Wäsche. Nichtsdestotrotz findet man im Angebot sicher eine, die gefällt (zum Beispiel bei Thinx , Dear Kate oder auch Amazon ). Was sie alle gemeinsam haben: Sie sind mit einer Technologie ausgestattet, die Flüssigkeit aufnimmt, ähnlich wie bei einer Binde. Doch die Schichten des Materials saugen nicht nur auf, sie verhindern auch, dass Blut daneben geht. So sollen sich Frauen während der Periode sicher fühlen und ohne Sorgen durch den Alltag kommen.

 

Der Vorteil von Menstruations-Unterhosen

 

Die Wäsche wird nach Bedarf (aber mindestens 1x täglich) gewechselt. Im Gegensatz zum Tampon führt man dabei keine Keime in die Scheide. Anschließend lassen sich die Menstruations-Unterhosen ganz einfach in der Waschmaschine reinigen und wieder benutzen. Das ist nicht nur umweltfreundlich, sondern spart auch noch bares Geld.

 

Der Nachteil von Menstruations-Unterhosen

 

Für alle Frauen, die Tampons bevorzugen, wird die spezielle Unterhose nichts sein, schließlich hat man sich ja vermutlich aus gutem Grund gegen das Benutzen von Binden entschieden. Das Gefühl es "einfach laufen" zu lassen, widerstrebt vielen Frauen. Vermutlich ist es auch der Gedanke, im Schritt mit Blut verschmiert zu sein, der abschreckt.
Wer starke Blutungen hat, muss vermutlich das Höschen öfters wechseln. Doch niemand von uns hat tatsächlich Lust mit der Wechsel-Unterhose in die Büro-Toilette zu wandern, diese dann zu tauschen und - was am unangenehmsten ist - die benutze Menstruations-Unterhose wieder irgendwie zum Schreibtisch (und in die Handtasche, Extra-Tüte oder wohin damit?!) zu befördern.

 

Flowers are pink, these undies are blue, #springintocolor, you know you want to! // @spring link in bio

Ein von Dear Kate (@dearkates) gepostetes Foto am

Fazit: Die Menstruations-Unterhose ist eine gute Sache für Frauen, die dem Tampon eh bereits abgeschworen haben. Ihre Benutzung schont die Umwelt und beugt Infektionen durch eingeführte Bakterien vor. Dafür Daumen hoch! Für die Umsetzung in der Praxis muss man sich aber leider noch einen Masterplan ausdenken, schließlich will man ja nicht, dass gleich alle Kollegen wissen, dass bei einem die Erdbeerwoche begonnen hat. Und, um ganz ehrlich zu sein: Für uns ganz persönlich ist der Tampon weiter die beste Methode, sich sauber und wohl während der Tage zu fühlen.

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